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Lungenentzündung (Pneumonie)

Die Lungenentzündung, auch Pneumonie genannt, ist eine der häufigsten Krankheiten, die durch Infektionen übertragen werden, und eine richtige Volkskrankheit. Rund 500.000 Menschen erkranken pro Jahr in Deutschland an einer Lungenentzündung. Rund ein Drittel davon muss im Krankenhaus behandelt werden.

Pneumokokken häufigste Ursache für Lungenentzündung

Meist handelt es sich bei dem Erreger einer Lungenentzündung um Bakterien, überwiegend um Pneumokokken. Diese Pneumokokken dringen in die Lunge ein und verursachen dort Entzündungsprozesse.

Seltener sind Viren, Pilze oder Parasiten die Ursache einer Pneumonie.

Typische Symptome einer Lungenentzündung sind ein starkes Krankheitsgefühl, Fieber, Schüttelfrost und Husten mit rotbraunem, eitrigem Auswurf.  

Schwere Verläufe meist bei älteren und geschwächten Personen

Zur Diagnose wird eine Röntgenuntersuchung des Patienten mit der Analyse von Blut und Speichel kombiniert. Typische Schatten im Röntgenbild deuten auf die Infektion der Lunge hin. Den Erreger kann dann das Labor identifizieren.

Die Therapie der Lungenentzündung erfolgt zielgerichtet mit Medikamenten. Bei einer bakteriellen Infektion sind das Antibiotika.

Bei gesunden und jungen Menschen heilt eine Lungenentzündung in der Regel ohne Therapie innerhalb von zwei bis drei Wochen ab.

Schwere Verläufe einer Lungenentzündung kommen vor allem bei älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem vor. Dann kann eine Pneumonie auch tödliche Folgen haben. Besonders schwer zu behandeln sind Patienten, die im Krankenhaus Kontakt mit den Erregern hatten. In diesem Fall handelt es sich häufig um resistente Keime, gegen die keine Medikamente wirken.  

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