Icon Notfall
Notfall

Tuberkolose

Tuberkulose, früher auch als Schwindsucht bezeichnet, ist eine Infektionskrankheit, die vor allem die Lunge betrifft. Dabei verläuft die Infektion chronisch.

Übertragung durch Tröpfcheninfektion

Erreger der Tuberkulose, die man kurz auch TBC nennt, sind Bakterien. Meist handelt es sich dabei um das Bakterium Mycobacterium tuberculosis. Übertragen wird der Erreger bei einem Kontakt mit einem an Tuberkulose Erkrankten durch Tröpfcheninfektion.  

Vollständige Ausheilung ist möglich

Die Diagnose auf Tuberkulose erfolgt durch eine Röntgenuntersuchung der Lunge, bakteriologische Tests oder übliche Verfahren wie den Interferon-Gamma-Bluttest oder den Tuberkulin-Hauttest. Die Behandlung einer Tuberkulose erfolgt über mehrere Monate hinweg durch die Kombination verschiedener Antibiotika. Dabei schlägt die Therapie in der Regel so gut an, dass meist eine vollständige Ausheilung erreicht werden kann.  

Tuberkulose in Deutschland eher selten

Da die Tuberkulose vor allem untergewichtige und körperlich geschwächte Menschen betrifft, tritt sie verstärkt in Entwicklungsländern auf.

In Deutschland sind die Patientenzahlen rückläufig. Aber auch Personen mit einen geschwächten Immunsystem haben ein erhöhtes Risiko für Tuberkulose. Daher hat die Krankheit durch AIDS wieder etwas an Bedeutung gewonnen.  

Tuberkulose gehört zu den meldepflichtigen Krankheiten. Rund ein Drittel aller Menschen weltweit hat bereits einmal eine Infektion mit dem Tuberkulose Bakterium durchgemacht. Häufig bleibt die Erkrankung an Tuberkulose aber ohne Symptome.