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Blasensteine

Im Urin sind zahlreiche Substanzen gelöst, die durch den Stoffwechsel entstehen, nutzlos oder sogar schädlich sind und so aus dem Körper ausgeschieden werden. Darunter auch harmlose Mineralsalze wie Calciumphosphat, Calciumoxalat und Calciumcarbonat. Diese harmlosen Salze sind die Ursachen für Blasensteine.

Ursachen & Symptome von Blasensteinen

Steigt der Säuregehalt des Urins stark an, können diese Substanzen beginnen, auszukristallisieren. Es bilden sich Harnsteine, die man, wenn sie sich in der Blase ablagern, als Blasensteine bezeichnet. In vielen Fällen entstehen die Steine auch bereits in der Niere und wandern dann über de Harnleiter in die Blase.

Zunächst verursachen Blasensteine meist keine Beschwerden. Bei fortschreitender Erkrankung treten durch die Blasensteine Symptome wie Schmerzen beim Wasserlassen auf: Die Harnblase ist gereizt. Später drohen die Blasensteine zu verklemmen und führen dann zu schmerzhaften Koliken.

Größere Steine werden zertümmert

Zur Diagnostik der Blasensteine wird vor allem Ultraschall verwendet. Die Lage und Größe der Blasensteine lässt sich dabei gut erkennen. Sind die Blasensteine noch klein und haben eine glatte Oberfläche, wartet man häufig darauf, dass sie von selbst abgehen.

Als Behandlung kann viel Trinken das Ausspülen von Blasensteinen unterstützen. Größere Steine werden zertrümmert und abgesaugt. Das kann bei einer Blasenspiegelung, bei einem minimal invasiven Eingriff oder, bei sehr großen Steinen, durch eine offene Operation erfolgen.  

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