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Nierenkrebs (Nierentumor)

Nierenkrebs ist eine eher seltene Tumorerkrankung: Bei Erwachsenen macht sie ungefähr 3 Prozent aller Krebserkrankungen aus, in Deutschland kommt es jährlich zu rund 16.000 Neuerkrankungen von Nierenkrebs.

Frauen sind deutlich seltener von Nierenkrebs betroffen als Männer. Zu 90 Prozent handelt es sich um ein Nierenzellkarzinom. In nur rund 10 Prozent der Fälle geht der Tumor in der Niere von den Schleimhautzellen aus. Dann spricht der Arzt von einem Urothelkarzinom.

Ursachen & Symptome bei Nierenkrebs

Rauchen und Übergewicht zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren von Nierenkrebs. Aber auch der Kontakt mit halogenierten Kohlenwasserstoffen kann ein Nierenzellkarzinom verursachen.

Nierenkrebs verursacht wenige Symptome. Kommt es doch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, lassen sich diese Symptome nur schwer den Nieren zuordnen. Gewichtsabnahme, Müdigkeit, Fieber und Schmerzen in den Flanken können Symptome sein. Erst bei Blut im Urin suchen die Betroffenen einen Arzt auf. Meist ist der Nierenkrebs dann bereits sehr fortgeschritten und eine Therapie wird dadurch erschwert.

Die betroffene Niere wird meist entfernt

Die Diagnose auf Nierenkrebs erfolgt in der Regel mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall, Magnetresonanztomografie (MRT) oder Computertomografie (CT). Manchmal kann man den Tumor in der Niere auch ertasten.

Zur Therapie wird die betroffene Niere in der Regel vollständig entfernt. Hat der Krebs bereits gestreut, können Immun- oder Strahlentherapie bei der Behandlung zum Einsatz kommen.  

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