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Nierensteine (Nephrolithiasis, Urolithiasis)

Nierensteine entstehen, wenn Substanzen im Harn auskristallisieren. Meist handelt es sich um Kalziumsalze oder kristallisierte Harnsäure. Jeder 25. Deutsche erkrankt einmal im Leben an Harnleiter- oder Nierensteinen.

Männer sind häufiger von Nierensteinen betroffen als Frauen. Kinder und Jugendliche leiden eher selten unter dieser Krankheit, die von Medizinern auch als Nephrolithiasis oder Urolithiasis bezeichnet wird.

Nierensteine werden erst bemerkt, wenn sie Schmerzen verursachen

Die Entstehung der Nierensteine ist bis heute nicht vollständig geklärt. Neben genetischen Ursachen, spielen Ernährung und Trinkverhalten, aber auch Krankheiten des Stoffwechsels eine Rolle.

Da die Steine in der Niere meist wenig Symptome verursachen, gestaltet sich die Diagnose oft schwierig. Häufig sind die Nierensteine nur wenige Millimeter groß, aber erreichen in einigen Fällen durchaus auch einen Durchmesser von mehreren Zentimetern.

Je nach Lage und Beweglichkeit der Nierensteine können sie dennoch Schmerzen hervorrufen. Bei Steinen, die in den Harnleiter gespült werden, kommt es z.B. zu einer schmerzhaften Harnleiter- bzw. Nierenkolik. Oft ist dann durch die Steine der Abfluss des Urins gestört.

Genaue Untersuchung, um Wiederauftreten zu verhindern

Treten Symptome wie Schmerzen, Harninfektionen oder Harnabflussstörungen auf, müssen Nierensteine entfernt werden, um eine Schädigung der Niere zu verhindern.

Die entnommenen Nierensteine werden dann untersucht, um deren Zusammensetzung zu analysieren. Zusammen mit den Untersuchungsergebnissen von Blut und Urin kann der Arzt anschließend eine individuelle Behandlung entwickeln, um das Wiederauftreten von Nierensteinen zu verhindern.  

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