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Fettleber

Die Fettleber gilt in der Medizin als eine der häufigsten Krankheiten der Leber in den westlichen Industrieländern. Neben dem Konsum von Alkohol kann vor allem auch Übergewicht und falsche Ernährung zu einer Fettleber führen.

Überangebot lässt Leber verfetten

Die Leber nimmt Kohlenhydrate und Fettsäuren aus der Nahrung auf und wandelt sie in Triglyceride um, die sie dann ins Blut abgibt. Besteht ein Überangebot an diesen Energieträgern, kann sie diese von der Leber nicht mehr vollständig verarbeiten und abtransportieren. Sie werden gespeichert. Die Leber verfettet und wird größer. Eine Fettleber entsteht.

Auch Alkohol wird in der Leber abgebaut. Trinkt man zu viel, wird die Leber durch die ständige Alkoholoxidation geschädigt und der Abbau der Fettsäuren gehemmt, was auch zu einer Leberverfettung führen kann.  

Risiko Fettleber
Bei ca. 30 Prozent der Patienten entwickelt sich aus einer Fettleber Hepatitis, die unbehandelt zu einer Leberzirrhose führen kann. Dabei schrumpft die Leber, Leberzellen sterben ab und die Leber kann schließlich ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Auch das Risiko für Leberkrebs steigt mit einer Zirrhose stark an.

Ursachenbekämpfung als A und O

Eine Fettleber macht zunächst wenige Beschwerden. Die Diagnose auf eine Fettleber entsteht daher häufig im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung. Im Ultraschall oder beim Abtasten des Bauches bemerkt der Arzt eine vergrößerte Leber. Bei einer Fettleber sind im Blut sind die Leberwerte erhöht.

Der Patient muss als Therapie gegen die Fettleber dann an den Ursachen arbeiten: den Alkoholkonsum einstellen, das Übergewicht abbauen und auf gesunde Ernährung und Bewegung achten.  

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