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Magenpolypen

Magenpolypen sind gutartige Ausstülpungen der Magenschleimhaut. Die Polypen ragen in den Magen hinein. Die Größe der Polypen bewegt sich im Bereich von Milli- bis Zentimetern.

Meist ältere Menschen von Magenpolypen betroffen

Magenpolypen treten in verschiedenen Formen auf: So gibt es gestielte, zottige oder auch kugelige Magenpolypen. Magenpolypen können einzeln vorkommen oder in kleinen Gruppen. Dann siedeln die Polypen sich meist in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander an.

Häufig sind Menschen über 60 Jahren von Magenpolypen betroffen. Es scheint eine erbliche Komponente zu geben. In vielen Fällen erkranken Patienten erst an einer Magenschleimhautentzündung, einer so genannten Gastritis, bevor sie dan Magenpolypen entwickeln.

Magenpolypen sind oft symptomlos

Diese gutartigen Wucherungen zeigen in der Regel keine Symptome. Machen sie sich doch bemerkbar, sind die Beschwerden und Symptome eher unspezifisch. Völlegefühl und Appetitlosigkeit und ein Druckschmerz im Oberbauch können als Symptome auftreten. Selten zeigen sich Symptome wie Magenblutungen und in der Folge schwarzer Stuhl und das Erbrechen von Blut.  

Magenpolypen: Risiko für Magenkrebs

Wie bei Polypen im Darm erhöht sich auch bei Magenpolypen das Risiko einer Krebserkrankung. In 20 Prozent der Fälle entwickelt sich aus einem gutartigen Polypen ein Magenkarzinom.

Daher wird ein Polyp im Magen immer entfernt. Das gelingt meist im Rahmen einer Magenspiegelung: Der Polyp wird mit einer mit Strom erhitzten Drahtschlinge abgetragen und die Wunde verschorft. Selten ist eine Operation zur Entfernung der Magenpolypen nötig.