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Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Magenschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl und Sodbrennen – das sind typische Symptome einer akuten Magenschleimhautentzündung, in der Medizin auch Gastritis genannt.

Eine akute Gastritis heilt nach wenigen Tagen aus

Meist ist ein verdorbener Magen die Ursache für die Gastritis, weil man etwas Falsches oder Verdorbenes gegessen hat. Aber auch Alkohol, Nikotin und Stress können auf den Magen schlagen.

Eine akute Gastritis verheilt in der Regel nach wenigen Tagen. Bettruhe und Schonkost reichen oft schon aus, um den Magen zu entlasten. Säureblocker und so genannte Protonenpumpen-Hemmer, die die Magensäure-Produktion hemmen, können zusätzlich verordnet werden.  

Chronische Gastritis oft folgenschwer

Folgenreicher für den Magen ist leider oft eine chronische Gastritis. Diese Entzündung der Magenschleimhaut kann jahrelang ohne Symptome verlaufen und wird daher häufig spät erkannt und behandelt.

Magengeschwüre, Magenblutungen oder ein Magendurchbruch können die Folge einer Gastritis sein. Neben autoimmunologischen Prozessen und dem Bakterium Helicobacter pylori sind auch chemisch-toxische Reaktionen, vor allem durch Alkohol, nicht-steroidale Antirheumatika oder durch den Rückfluss von Galle, für eine chronische Gastritis verantwortlich.  

Behandlung der Gastritis

Zur Diagnose der Gastritis ist eine Magenspiegelung mit der Entnahme von Gewebeproben unumgänglich. Das Helicobacter-Bakterium lässt sich im Stuhl oder mit einem 13C-Harnstoff-Atemtest nachweisen.

Liegt eine Gastritis vor, bekommt der Patient eine so genannte Eradikationstherapie. Eine Woche lang werden dann ein Antibiotikum und ein Protonenpumpen-Hemmer eingenommen, um die Entzündung der Magenschleimhaut zu bekämpfen.   

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