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Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Die Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS genannt, ist eine chronische fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Bei der Amyotrophen Lateralsklerose werden die motorischen Nervenzellen, so genannte Motoneurone, in Gehirn und Rückenmark geschädigt, die für die Steuerung der willkürlichen Skelettmuskulatur verantwortlich sind.

Vollständiger Kontrollverlust

Die Verbindung zwischen Hirn und Muskeln bricht quasi zusammen. Der ALS-Patient kann Arme und Beine schwer oder nicht mehr kontrollieren. Hinzukommende Symptome sind Schluckbeschwerden, Atemprobleme und Probleme beim Sprechen, die bis hin zum vollständigen Sprachverlust führen können.

Bei der amyotrophen Lateralsklerose ist die einzige Möglichkeit zur Kommunikation mit der Außenwelt dann ein Sprachcomputer, den die Betroffenen mit den Augen steuern.  

Bekanntester Betroffener: Stephen Hawking

Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt. Bei einem kleinen Teil der Patienten kann man eine familiäre Häufung beobachten. Amyotrophe Lateralsklerose ist nicht heilbar, es gibt keine Therapie. Wer die Diagnose erhält, lebt statistisch noch 3 bis 5 Jahre.

Einer der bekanntesten ALS-Patienten ist der britische Physiker Stephen Hawking. Er leidet an einer besonderen Form, der chronisch juvenilen ALS, die extrem langsam verläuft. Er erhielt seine Diagnose bereits im Jahr 1963.  

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