Icon Notfall
Notfall

Demenz

Es ist die Herausforderung unserer alternden Gesellschaft – immer mehr Menschen leiden unter einer Demenz. Bis zu 1,4 Millionen von Demenz betroffene Menschen gibt es heute in Deutschland. Sie verlieren langsam, aber fortschreitend und unaufhaltsam ihre geistige Leistungsfähigkeit.  

Mit Vergesslichkeit fängt es an

Zu Beginn der Demenz werden die Patienten vergesslich. Das Kurzzeitgedächtnis leidet, sie können Informationen nicht lange behalten. Später können dann auch Inhalte des Langzeitgedächtnisses verloren gehen.

Die Betroffenen verlieren die im Verlauf ihres Lebens erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten und sind auf Pflege angewiesen. Die Persönlichkeit beginnt, sich zu verändern. Es ist auch eine große Belastung für Angehörige, die von Demenz betroffenen Menschen so zu erleben.  

Erkrankungen als Ursache

Demenzen können auch die Folge einer anderen Erkrankung, wie z.B. einer Stoffwechselstörung, eines Vitaminmangels oder einer chronischen Vergiftung sein. Diese können behandelt werden, indem man den Ursprung therapiert. Sie machen aber weniger als 10 Prozent der Fälle aus.  

Formen der Demenz

In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei um eine degenerative Demenz vom Alzheimer Typ. 20 bis 30 Prozent der Patienten leider unter einer gefäßbedingten Demenz, der so genannten vaskulären Demenz. Hinzu kommen noch wenige, seltene Formen von Demenz, z.B. die Parkinson-Demenz.  

Therapien für mehr Lebensqualität

Medikamente, die das Fortschreiten der Demenz verzögern, Gedächtnistraining, Verhaltens- und Soziotherapie können die Demenz zwar nicht heilen, aber verhelfen dem Patienten in der Regel zu mehr Lebensqualität. Auch machen es die Medikamente leichter für Angehörige.  

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Sie

Prof. Dr. med. Roman
Chefarzt
Prof. Dr. med. Roman Haberl
Prof. Dr. med. Helge
Chefarzt
Prof. Dr. med. Helge Topka

Neurologische Erkrankungen im Überblick

Erkrankungen oder Unfälle können können unsere Schaltzentrale erheblich schädigen. Auch psychische Erkrankungen nehmen starken Einfluss auf unser Wohlbefinden

Schaltzentrale des Körpers

Der gutartige Tumor im Kopf tritt meist im mittleren Alter auf. Die entarteten Hilfszellen der Gehör- und Gleichgewichtsnerven sind für entsprechende Störungen verantwortlich.

Gutartiger Tumor des Hör- und Gleichgewichtsnervs

Die fortschreitende Demenz beginnt meist nach dem 65. Lebensjahr und hat einen großen erblichen Anteil. Die Großhirnrinde schrumpft dabei zunehmend. Frauen sind häufiger als Männer betroffen.

Alzheimer: Häufigste Form der Demenz

Im Laufe von etwa fünf Jahren gehen immer mehr motorische Nervenzellen im Gehirn oder Rückenmark oder beidem zugrunde. Durch die fehlende Stimulation verkümmert die Muskulatur.

Degeneration des motorischen Nervensystems

Die Epilepsie ist ein Krampfleiden, das vom Gehirn verursacht wird. Weltweit ist etwa 1 Prozent der Menschen von Epilepsie betroffen.

Gewitter im Gehirn

Fieber, Kopfschmerzen Abgeschlagenheit bis zu Lähmungen und Sehstörungen sind Zeichen einer Entzündung des Gehirns, die meist durch eine Vireninfektion hervorgerufen wird.

Gehirnentzündung behandeln

Der FSME-Virus wandert über Zecken in den Körper und verursacht dort bei einigen Infizierten eine gefährliche Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten. Eine Impfung schützt.

Schutz vor Frühsommer-Meningoenzephalitis

Eigentlich umfasst der Begriff nur Tumore des Hirngewebes, meint meist aber auch andere Wucherungen im Schädel. Sie sind so gefährlich, weil das Wachstum bei engem Platz das umliegende Hirngewebe bedrängt.

Gehirntumore: Operation & Behandlung

Bakterien, Viren oder andere Erreger rufen in der Hülle des zentralen Nervensystems eine Entzündung hervor, die auch auf das Gehirn übergreifen kann und damit lebensbedrohlich ist.

Meningitis: Auslöser & Behandlung

Kopfschmerzen, auch Cephalgie genannt, sind weit verbreitet. Auch Migräne ist eine Art von Kopfschmerzen, die meist anfallsartig auftritt.

Was tun gegen Kopfschmerzen, Migräne?

Bei Patienten im Alter zwischen 40 und 60 kommt es zu Schwindel zusammen mit Hörverlust und Tinnitus. Die Ursachen dafür hängen möglicherweise mit dem Lymphkreislauf zusammen.

Morbus Menière: Schwindel, Ohrgeräusche, Hörverlust

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie kann das Gehirn, das Rückenmark und die Sehnerven befallen.

MS: eine Krankheit in Schüben

Dopamin-produzierende Nervenzellen im Mittelhirn sterben bei diesen Patienten ab. Der Hormonmangel führt zu gestörten Bewegungsabläufen. Aber auch Psyche und vegetatives Nervensystem sind betroffen.

Mit Parkinson-Therapie Symptome bessern

Stürze und Unfälle sind die wichtigsten Ursachen für eine Verletzung des Schädels, bei dem auch das Gehirn manchmal irreversibel geschädigt wird.

SHT: Behandlung & Folgen

Hintergrund der dritthäufigsten Todesursache nach Krebs und Herzinfarkt sind plötzlich auftretende Durchblutungsstörungen oder Gehirnblutungen. Typisch sind Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen.

Schlaganfall erkennen & behandeln

Bei einer Subarachnoidalblutung steigt der Hirndruck an. Wird nicht umgehend gehandelt, kann der Patient versterben. Oft ist ein Aneurysma der Auslöser.

Notfall Subarachnoidalblutung