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Multiple Sklerose (MS)

Multiple Sklerose, kurz MS genannt, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Multiple Sklerose kann das Gehirn, das Rückenmark und die Sehnerven befallen. Meist trifft Multiple Sklerose junge Erwachsene. Frauen erkranken doppelt so häufig an dieser Krankheit wie Männer.

Symptome einer Multiplen Sklerose

Die Symptome dieser neurologischen Erkrankung sind vielfältig. Neben Muskelschwäche und Lähmungen, können als Symptome einer Multiplen Sklerose Spastiken, Gefühlsstörungen, Missempfindungen, aber auch Sehstörungen auftreten.  

Ursachen noch unklar

Die Ursachen einer Multiplen Sklerose sind nicht vollständig geklärt. Vermutlich kommt es bei den von Multipler Sklerose betroffenen Menschen zu einer Autoimmunreaktion.

Abwehrzellen des Körpers greifen die Hüllschichten der Nervenfasern an. Durch die Multiple Sklerose werden die Nervenfasern geschädigt. Die Reizweiterleitung ist gestört.  

Multiple Sklerose tritt meist in Schüben auf

Meist tritt Multiple Sklerose zunächst in Schüben auf. Bei ungefähr der Hälfte der Menschen mit dieser Krankheit wird sie in späteren Stadien chronisch fortschreitend.  

Behandlungsoptionen bei Multipler Sklerose

Die Grundlage der Diagnose bildet eine umfassende neurologische Untersuchung. Magnetresonanztomografie (MRT) des Gehirns und eine Nervenwasseruntersuchung kommen meist dazu. Es ist vor allem wichtig, andere Erkrankungen auszuschließen.

Multiple Sklerose ist nicht heilbar. Bei der Therapie setzt man auf Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen. Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie können die Behandlung unterstützen und den Patienten helfen, mit den Symptomen der Erkrankung zu leben.  

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