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Angststörungen

Angst ist ein Schutzreflex: Adrenalin versetzt den Körper in Alarmbereitschaft.  Bei Angststörungen koppelt das Gehirn diese notwendige Reaktion aber an harmlose Reize. Symptome einer Angststörung sind Herzrasen, zitternde Knie und man hat das Gefühl, das Blut rauscht in den Ohren, obwohl keinerlei Bedrohung besteht.  

Generalisierte Angststörung

Bei der generalisierten Angststörung lässt sich kein konkreter Auslöser feststellen. Die unter einer Angststörung leidenden Patienten sind in Sorge um ihre Angehörigen oder werden von Existenz- und Zukunftsängsten geplagt.  

Phobien

Bei Phobien koppelt das Gehirn die notwendige Angstreaktion an harmlose Reize. 

Phobien sind weit verbreitet; das Spektrum ist beinahe grenzenlos. Weit verbreitet ist die Angst vor bestimmten Tieren. Der Arzt spricht dann von Zoophobie. Dabei sind vor allem Hunde und Spinnen typische Auslöser für die Phobie.

Menschen mit Klaustrophobie haben panische Angst vor geschlossenen oder beengten Räumen. Menschen, die unter einer Sozialphobie leiden, fürchten, von anderen bewertet zu werden. Bei der Agoraphobie haben die Betroffen Angst vor großen Plätzen.

Panikstörung

Auch die Panikstörung gehört zu den Angststörungen: Schwere, immer wieder auftretende Angstattacken kommen aus heiterem Himmel und sind nicht an bestimmte Situationen gebunden. Die körperliche Reaktion bei Angststörungen ist dabei häufig so stark, dass die Betroffenen fürchten, die Kontrolle zu verlieren oder sogar sterben zu müssen.  

Professionelle Hilfe suchen, wenn Angststörung das Leben einschränkt

Schränken die Symptome der Angststörung das Leben stark ein, sollte man fachärztliche Hilfe suchen. Wichtig ist, dass von einer Angststörung Betroffene - oft auch durch eine Therapie - lernen, sich ihrer Angst zu stellen. So wird verhindert, dass die Angststörung chronisch wird und das Leben der Patienten immer stärker einschränkt.  

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