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Borderline (emotional-instabile Persönlichkeitsstörung)

Die Boderline-Störung gehört zu den emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen. Die Bezeichnung Borderline, die sich ursprünglich auf eine Gruppe von Störungen an der Grenzlinie zwischen Neurose und Psychose bezog, ist daher eigentlich inhaltlich nicht mehr passend.

Himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt

Extreme Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten, anhaltende Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und Selbstverletzung – das sind Symptome von Borderline, unter denen viele Betroffene leiden.

Das Hauptproblem von Borderline ist eine Störung der Gefühlsregulation. Kleinigkeiten rufen heftige Emotionen hervor, die die Patienten als unkontrollierbar empfinden. Es ist ein Zustand diffuser Anspannung, der oft mehrmals täglich auftritt und länger anhält.

Den Umgang mit der Störung lernen

Die Störung ist nicht heilbar. Die von Borderline betroffenen Menschen können mit Hilfe einer Therapie aber den Umgang mit der Erkrankung erlernen. Essstörungen und Drogenmissbrauch sind häufig Folgen von Boderline. Die Suizidrate liegt bei acht Prozent.  

Häufig selbstverletzendes Verhalten

Abwechselnd zu den Störungen der Gefühlsregulation treten häufig Phasen emotionaler Taubheit auf. Viele betroffene Menschen ritzen sich oder schlagen z.B. mit dem Kopf gegen die Wand, um ein inneres Ventil zu haben.

Die Betroffenen spüren im Moment der Selbstverletzung keinen körperlichen Schmerz. Ein bis zwei Prozent der Bevölkerung leidet an einer Borderline-Störung, ein Großteil davon Frauen. Auslöser für Borderline ist eine Kombination aus genetischer Vorbelastung und sozialen Faktoren.  

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