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Magersucht (Anorexia nervosa)

Magersucht, medizinisch Anorexia nervosa, zählt wie Bulimie und das Binge-Eating-Syndrom zu den Essstörungen. Vor allem Jugendliche sind von Magersucht betroffen; Mädchen leiden häufiger an einer Essstörung als Jungen. 

Wenn alle Gedanken nur ums Essen kreisen

Eine Essstörung ist eine psychische Krankheit, die durch verschiedene Einflussfaktoren begünstigt wird. So setzt unser schlankes Schönheitsideal die jungen Frauen unter Druck.

Bei von Magersucht betroffenen Mädchen und Jungen kreisen alle Gedanken ums Essen. Sie zählen Kalorien, vermeiden hochkalorisches und fettiges Essen. Dazu treiben sie häufig exzessiv Sport, um ihren Körper weiter abzumagern. Selbst bei extremem Untergewicht empfinden sie sich selbst noch als zu dick.

Erste Hinweise auf eine Magersucht liefern das deutliche Untergewicht und das Besprechen der Krankheitsgeschichte. Der Body-Mass-Index (BMI), der das Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße beschreibt, zeigt das Ausmaß der Essstörungen.  

Behandlungsoptionen bei Magersucht

Magersucht Patienten und ihre Eltern bekommen meist psychologische Hilfe. Zunächst wird der von Magersucht Betroffene motiviert, der Magersucht entgegenzuwirken.

Ambulante oder stationäre Therapien, oft auch im Kontakt zu anderen Betroffenen, sorgen mit Elementen aus Verhaltenstherapie, kognitiver und psychodynamisch orientierter Therapie für Hilfe bei Essstörungen. Auch ein normales Essverhalten wird dabei eingeübt.

Bei Magersucht muss vorsichtig das Gewicht wieder hergestellt werden.

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Sie

Regina Veit
Leit. Psychologin
Dipl.Psych. Regina Veit