Zwangsstörung

Kreisende Gedanken im Kopf, die man nicht loslassen kann. Handlungen, die man ständig wiederholen muss, obwohl man sie als unsinnig erkennt. Wer ein solches Verhalten an sich beobachtet, könnte an einer Zwangsstörung leiden.

Der Übergang von normalen Zwängen hin zu krankhaften Zwangsstörungen ist häufig fließend. Erst wenn die Zwänge den Betroffenen hindern, seinen Alltag zu leben, sollte er Hilfe bei einem Arzt oder in einer psychiatrischen Klinik suchen.  

Formen von Zwangsstörungen

Die Symptome einer Zwangsstörung lassen sich in drei Gruppen unterteilen.

Zu den Zwangshandlungen gehören zum Beispiel Wasch- oder Kontrollzwang, aber auch der Zwang, alles zu zählen oder ständig nachzufragen.

Bei den Zwangsgedanken fürchten Patienten z.B. um ihre Gesundheit oder fragen sich unablässig, ob sie sich falsch verhalten haben.

Andere Betroffene leiden unter Zwangsimpulsen. Die von dieser Art von Zwangsstörungen Betroffenen spüren dann den Impuls, bestimmte Handlungen auszuführen.  

Ursachen & Behandlung der Zwänge

Zu den Ursachen von Zwangsstörungen gehören erbliche Komponenten, Stress, aber auch Störungen im Stoffwechsel bestimmter Botenstoffe im Gehirn.

Oft gibt es einen Zusammenhang zwischen Zwangsstörung und Angst: Wenn jemand sich vor einer ansteckenden Krankheit fürchtet, kann das z.B. zu Waschzwang führen.

Ein wichtiger Baustein der Behandlung einer Zwangsstörung ist die Psychotherapie.  

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