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Subarachnoidalblutung (Hirnblutung)

Bei einer Subarachnoidalblutung, kurz SAB genannt, handelt es sich um eine Notfallsituation in der Medizin. Bei der SAB tritt Blut in den so genannten Liquorraum ein, der das Gehirn und das Rückenmark umgibt.

Dadurch steigt der Hirndruck an. Wird jetzt nicht umgehend gehandelt, kann der Patient durch die Subarachnoidalblutung versterben. Oft ist ein Aneurysma der Auslöser der Blutung. Ein Aneurysma ist um eine krankhafte Erweiterung bestimmter Gefäßabschnitte.

Plötzliche und vernichtende Kopfschmerzen sind Warnsignal

Typische Symptome einer Subarachnoidalblutung sind so genannte Vernichtungskopfschmerzen. Diese Kopfschmerzen treten bei den SAB Patienten plötzlich auf und sind ungewöhnlich stark.

Auch Übelkeit und Erbrechen und ein steifer Nacken können als Symptome auftreten. Hinzu kommen Beschwerden, wie man sie in der Neurologie auch bei einem Schlaganfall kennt: Seh- und Bewusststeinstörungen oder sogar eine Ohnmacht.  

Schnelles Handeln rettet Leben

Die Symptome geben erste Hinweise für die Diagnose auf eine Subarachnoidalblutung. Meist folgt eine Computertomgrafie (CT) von Schädel und Gehirn des Patienten. Da eine Subarachnoidalblutung in der Regel klein ist, können die bildgebenden Verfahren aber auch ohne Befund bleiben. Dann wird die Diagnostik um eine Lumbalpunktion ergänzt, bei der Nervenwasser aus dem Wirbelkanal entnommen wird.

Ziel der Therapie ist es, den Ursprung der Blutung festzustellen und diese zu stoppen. Operative Maßnahmen aus der Neurochirurgie wie Coiling- oder Clipping-Verfahren zum Verschluss eines gerissenen Aneurysmas oder die Entfernung größerer Blutansammlungen können das Leben des Patienten retten.

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Chefarzt
Prof. Dr. med. Christianto Lumenta

Neurologische und psychosomatische Krankheiten im Überblick

Erkrankungen oder Unfälle können können unsere Schaltzentrale erheblich schädigen. Auch psychische Erkrankungen nehmen starken Einfluss auf unser Wohlbefinden

Schaltzentrale des Körpers

Der gutartige Tumor im Kopf tritt meist im mittleren Alter auf. Die entarteten Hilfszellen der Gehör- und Gleichgewichtsnerven sind für entsprechende Störungen verantwortlich.

Gutartiger Tumor des Hör- und Gleichgewichtsnervs

Die fortschreitende Demenz beginnt meist nach dem 65. Lebensjahr und hat einen großen erblichen Anteil. Die Großhirnrinde schrumpft dabei zunehmend. Frauen sind häufiger als Männer betroffen.

Alzheimer: Häufigste Form der Demenz

Im Laufe von etwa fünf Jahren gehen immer mehr motorische Nervenzellen im Gehirn oder Rückenmark oder beidem zugrunde. Durch die fehlende Stimulation verkümmert die Muskulatur.

Degeneration des motorischen Nervensystems

Bis zu 1,4 Millionen von Demenz betroffene Menschen gibt es heute in Deutschland. Sie verlieren langsam und unaufhaltsam ihre geistige Leistungsfähigkeit.

Wenn Erinnerungen verschwinden

Die Epilepsie ist ein Krampfleiden, das vom Gehirn verursacht wird. Weltweit ist etwa 1 Prozent der Menschen von Epilepsie betroffen.

Gewitter im Gehirn

Fieber, Kopfschmerzen Abgeschlagenheit bis zu Lähmungen und Sehstörungen sind Zeichen einer Entzündung des Gehirns, die meist durch eine Vireninfektion hervorgerufen wird.

Gehirnentzündung behandeln

Der FSME-Virus wandert über Zecken in den Körper und verursacht dort bei einigen Infizierten eine gefährliche Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten. Eine Impfung schützt.

Schutz vor Frühsommer-Meningoenzephalitis

Eigentlich umfasst der Begriff nur Tumore des Hirngewebes, meint meist aber auch andere Wucherungen im Schädel. Sie sind so gefährlich, weil das Wachstum bei engem Platz das umliegende Hirngewebe bedrängt.

Gehirntumore: Operation & Behandlung

Bakterien, Viren oder andere Erreger rufen in der Hülle des zentralen Nervensystems eine Entzündung hervor, die auch auf das Gehirn übergreifen kann und damit lebensbedrohlich ist.

Meningitis: Auslöser & Behandlung

Kopfschmerzen, auch Cephalgie genannt, sind weit verbreitet. Auch Migräne ist eine Art von Kopfschmerzen, die meist anfallsartig auftritt.

Was tun gegen Kopfschmerzen, Migräne?

Bei Patienten im Alter zwischen 40 und 60 kommt es zu Schwindel zusammen mit Hörverlust und Tinnitus. Die Ursachen dafür hängen möglicherweise mit dem Lymphkreislauf zusammen.

Morbus Menière: Schwindel, Ohrgeräusche, Hörverlust

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie kann das Gehirn, das Rückenmark und die Sehnerven befallen.

MS: eine Krankheit in Schüben

Dopamin-produzierende Nervenzellen im Mittelhirn sterben bei diesen Patienten ab. Der Hormonmangel führt zu gestörten Bewegungsabläufen. Aber auch Psyche und vegetatives Nervensystem sind betroffen.

Mit Parkinson-Therapie Symptome bessern

Stürze und Unfälle sind die wichtigsten Ursachen für eine Verletzung des Schädels, bei dem auch das Gehirn manchmal irreversibel geschädigt wird.

SHT: Behandlung & Folgen

Hintergrund der dritthäufigsten Todesursache nach Krebs und Herzinfarkt sind plötzlich auftretende Durchblutungsstörungen oder Gehirnblutungen. Typisch sind Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen.

Schlaganfall erkennen & behandeln