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Klinikum Bogenhausen

Klinik für Gefäßchirurgie
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(089) 9270-2371

Diabetischer Fuß, chronische Wunden. Den Fuß erhalten

Diabetiker können, dank adäquat eingestellter Insulingabe, ein weitgehend normales Leben führen. Allerdings entwickeln ein bis zwei Prozent der Betroffenen aufgrund des erhöhten Blutzuckerspiegels einen diabetischen Fuß. Das diabetische Fußsyndrom ist eine ernste Folgeerkrankung des Diabetes mellitus. Verletzungen können nicht mehr abheilen oder werden von den Betroffenen gar nicht bemerkt, da die Sensibilität der Hautnerven herabgesetzt ist. Offene Wunden bilden sich, die einen chronischen Verlauf nehmen können.

Enge Kooperation mit Plastischer Chirurgie für den Erhalt des Fußes

In unserer Klinik besitzen wir eine langjährige Erfahrung in der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und können daher Durchblutungsstörungen bis in die kleinsten Gefäße im Fuß wieder eröffnen. Dadurch kann die Durchblutung wiederhergestellt und der Fuß gerettet werden.

Dank unserer engen Kooperation mit der Plastischen Chirurgie in unserem Hause können wir unseren Patienten eine maßgeschneiderte Behandlung ihres diabetischen Fußsyndroms bieten. Komplizierte Fußdefekte können von unseren Kollegen durch moderne Verfahren behandelt werden, die in vielen Fällen den Erhalt des Fußes ermöglichen.

Wundmanagement bei chronischen Wunden: Biochirurgie mit Maden

Aufgrund der Durchblutungsstörung und der geringen Sensibilität leiden viele Diabetiker unter Fußverletzungen und Wunden, die sich infizieren können und einen chronischen Verlauf nehmen.

Das abgestorbene Gewebe verzögert die Wundheilung und muss entfernt werden. Meist erfolgt eine chirurgische Entfernung des Gewebes. In unserer Klinik setzen wir aber auch erfolgreich Fliegenmaden ein, die sich vom abgestorbenen Gewebe ernähren und gesundes Gewebe nicht anrühren.

Diabetiker müssen ganz besonders auf die Fußpflege achten.

Studien zur Behandlung chronischer Wunden und gefäßmedizinischer Therapien

In unserer Klinik führen wir zahlreiche wissenschaftliche Studien durch, deren Themen die Behandlung chronischer Wunden und die Beurteilung, welche gefäßmedizinische Therapien dem Patienten nützen, umfassen.

Unser Chefarzt der Gefäßchirurgie, Prof. Dr. Andreas Maier-Hasselmann, ist Koautor und Mitglied im Redaktionsteam der AWMF-Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundtherapie sowie Koautor der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Angiologie zur Schaufensterkrankheit und der nationalen Versorgungsleitline zum diabetischen Fußsyndrom.