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Klinikum Bogenhausen

Klinik für Gefäßchirurgie
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(089) 9270-2371

Krampfadern. Blutstau in den Venen stoppen

Krampfadern, die sogenannten Varizen, kommen sehr häufig vor. Allein in Deutschland zeigen sich bei 20 Prozent der Erwachsenen bereits Veränderungen der oberflächlichen Venen. Meist verursachen sie keine Probleme, aber je älter Patienten werden, desto ausgeprägter werden auch die Beschwerden. Bei fortgeschrittenen Krampfadern ist die Durchblutung der Haut an den Beinen stark eingeschränkt, so dass sich Hautgeschwüre bilden können. 

„Wir empfehlen unseren Patienten daher immer zuerst das Tragen von Kompressionsstrümpfen, um Komplikationen wie das offene Bein zu vermeiden.“
Prof. Dr. Andreas Maier-Hasselmann

Postoperative Behandlung mit Kompressionsstrümpfen

Nach der OP müssen unsere Patienten etwa vier Wochen lang Kompressionsstrümpfe tragen, um eine Schwellung und die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern. Die Kompressionsstrümpfe werden bei uns angepasst. Unsere Pflegekräfte unterweisen und unterstützen Sie in der Handhabung der Strümpfe.

Krampfadern schonend entfernen durch das Stripping-Verfahren

Beim Stripping-Verfahren, dem „Krampfadern-Ziehen“, wird die defekte Vene entfernt. Durch kleine Schnitte wird eine kleine Sonde in das defekte Gefäß vorgeschoben und hindurchgeführt. Anschließend wird die Krampfader an beiden Enden abgetrennt. Der abgetrennte Teil des Gefäßes wird an der Sonde fixiert und dann herausgezogen. Durch die Entfernung der erkrankten Vene verbessert sich nicht nur die Durchblutung der Haut an den betroffenen Unterschenkeln, sondern auch die Schwellneigung der Beine, da der Blutstrom wieder über die gesunden Venen zum Herzen zurückgeleitet wird. In unserer Klinik wenden wir bevorzugt das Stripping-Verfahren an, da bei dem Verfahren das Rückfallrisiko sehr gering ist.