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Klinikum Bogenhausen

Klinik für Plastische Chirurgie, Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Verbrennungschirurgie
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(089) 9270-2030

Handchirurgie. Erfahrene Spezialisten. Weltweit anerkannt

Unsere Handchirurgie hat einen guten Ruf: Von weither kommen Patienten, viele auch aus dem Ausland, um die große Erfahrung unserer Handchirurgen zu nutzen. Sogar bei schwierigen Operationen wie bei dem Verpflanzen von Zehen an die Hand oder gar dem Annähen ganzer Hände können wir auf eine Vielzahl erfolgreicher Operationen verweisen.

Wie ein Feinmechaniker verbinden wir wieder Gefäße und Nerven

Handchirurgie erfordert ein großes handwerkliches Geschick und die Liebe zu sehr präziser Arbeit. Bei diesen Operationen, die in vielen Fällen durch moderne Mikroskope unterstützt werden, müssen wir auch kleinste Gefäße und Nerven verbinden, damit unsere Patienten die für ihren Alltag so wichtige Funktion der Hände zurückgewinnen können.  

Tag und Nacht erfahrene Handchirurgen vor Ort

Unsere Klinik für Plastische Chirurgie ist Tag und Nacht besetzt. Stets sind erfahrene Plastische Chirurgen im Hause, die sich bei Notfällen sofort der betroffenen Patienten annehmen können und die wichtigen Schritte in die Wege leiten, um die verletzten oder abgetrennten Glieder der Hand zu retten. 

Wir schöpfen sämtliche nicht-operative Therapien aus, bevor wir zur Operation raten

Vielen Patienten, die zu uns kommen, können wir Therapien in unserer Klinik für Frührehabilitation und Physikalische Medizin vermitteln. Dort helfen erfahren Physio- und Ergotherapeuten sowie Masseure, die Funktion der Hand durch gezielte therapeutische Behandlungen zu verbessern.

Oftmals können wir auch mit einer sorgfältig ausgearbeiteten medikamentösen Schmerztherapie die Operation hinausschieben. Auch entzündungshemmende Medikamente oder Handschienen können in manchen Fällen weiterhelfen.

Bei uns gilt als oberste Devise: Solange nicht-operative Maßnahmen helfen und die Lebensqualität noch nicht über die Maßen eingeschränkt ist, raten wir den Patienten nicht zu einer Operation.

Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten verbessern durch gezielte Behandlungen die Handfunktion.

70 Prozent unserer Eingriffe erfolgen ambulant und nur mit örtlicher Betäubung

Unsere kleineren Eingriffe an der Hand führen wir unter örtlicher Betäubung aus. Falls unsere Patienten dies wünschen, erhalten sie zwar eine Tablette oder einen Saft, der ihnen einen Dämmerschlaf bereitet, doch setzen wir unsere Patienten nur bei großen mehrstündigen Operationen der Belastung durch eine Narkose aus.

Auch wenn sie nur kurze Zeit bei uns bleiben, fühlen sich unsere ambulant betreuten Patienten bei uns dennoch bestens aufgehoben. Wir erhalten sehr viele positive Rückmeldungen, die unser freundliches Team loben: Tatsächlich arbeiten bei uns die Mediziner ganz eng und gut abgestimmt mit den erfahrenen Krankenpflegekräften zusammen.

Große Erfahrung bei der Verpflanzung von Fingern und schweren Verletzungen

Finger oder gar ganze Hände, die bei Unfällen abgetrennt oder gequetscht werden, können wir wieder annähen. Dabei helfen uns leistungsfähige Mikroskope, um die vielen kleinen Strukturen wie Nerven oder feine Blutgefäße wieder zu rekonstruieren.

Unsere Mikroskope ermöglichen, gleich im Anschluss eine Infrarot-Aufnahme zu erstellen. Somit können wir kontrollieren, dass das Blut tatsächlich durch die verbundenen Bahnen läuft. Bei der Verpflanzung von Zehen an die Hand arbeiten zwei Operationsteams zusammen – eins am Fuß und eins an der Hand.

Brüche, Verletzungen & Unfälle: Sorgfältiges Annähen, bis ins kleinste Gefäß

Leider passieren allzu oft Arbeitsunfälle, bei denen Finger abgeschnitten oder verletzt werden. Und auch bei Verkehrsunfällen sind die Hände oft betroffen. Da wir Tag und Nacht in der Klinik präsent sind, können wir bei Unfällen, die die Hände oder die Handgelenke betreffen, schnell eingreifen.

Wir operieren Knochenbrüche, die wir bei Bedarf mit modernsten Drähten und Platten stabilisieren können. Bei schweren Handverletzungen nähen wir abgetrennte Finger oder gar Hände wieder an. Replantation nennen Mediziner diese Operation, bei der erst die Knochen, dann die kleinen Gefäße und schließlich Muskeln und Sehnen verbunden werden müssen.

Angeborene Fehlbildungen – OPs in Zusammenarbeit mit der Schwabinger Kinderchirurgie

Fehlbildungen an den Händen oder Unterarmen von Säuglingen operieren wir in unserer Schwabinger Kinderklinik, so dass die Kinder nach der Operation in einem kindgerechten Umfeld betreut werden. 

  • Wir verlängern Arme
  • Wir trennen verwachsene Finger
  • Wir entfernen doppelt gewachsene Finger
  • Wir verlängern oder entkrümmen Finger
  • Wir bilden Zeigefinger zu einem Daumen um – mit der entsprechenden Funktion, falls dieser fehlt
  • Wir verpflanzen Zehen an die Hand, falls mehrere Finger fehlen

Bei all diesen Operationen können wir auf einen großen Erfahrungsschatz verweisen. 

Nervenkompressionen: In wenigen Minuten zurück zur Schmerzfreiheit

Karpaltunnelsyndrom, die häufigste auftretende Nervenkompression

Nervenengpässe im Handgelenk oder am Ellbogen können extrem unangenehm werden und die Arbeiten im Alltag erheblich einschränken. Bei der am häufigsten auftretenden Nervenkompression, dem Karpaltunnel-Syndrom, schlafen anfangs die Hände nachts ein und es bestehen starke Schmerzen bis zur Schulter.

Die Schmerzen nehmen immer mehr zu und wenn der Engpass nicht behandelt wird, können daraus die Gefühlslosigkeit mehrerer Finger und eine Lähmung des Daumens resultieren. 

Erst wenn konservative Methoden keine Besserung bewirken, operieren wir

Wir setzen zunächst auf eine nicht-operative Therapie, die meist aus Medikamenten und Stilllagern mittels einer Schiene besteht.

Sollte nach acht Wochen keine Besserung eintreten, raten wir zu einer Operation, um Folgeschäden zu vermeiden. Diese nur wenige Minuten dauernde, ambulante Operation führen wir unter lokaler Betäubung mikrochirurgisch, also mit Unterstützung einer Lupenbrille oder eines Mikroskops durch.

Wir beseitigen die Engstelle, durch die der Nerv im Karpaltunnel am Handgelenk läuft. Nach der Operation können die Patienten ihre Finger sofort bewegen und benutzen.

Beim Karpaltunnelsyndrom schlafen anfangs die Hände nachts ein, später nehmen die Schmerzen immer mehr zu.

Beim Sulcus-ulnaris-Syndrom geben wir dem Nerv wieder Platz

Das Sulcus-ulnaris-Syndrom betrifft den kleinen Finger und die äußere Seite des Ringfingers, doch liegt das Problem bei dieser Erkrankung an einem Nervenkanal an der Innenseite des Ellbogens.

Wir können den Nerven Platz schaffen, indem wir ein über dem Kanal liegendes Band durchtrennen oder den Nerv auf die Vorderseite des Ellenbogens verlagern.

Auch bei anderen, oftmals sehr seltenen Nervenkompressions-Syndromen können wir auf eine Vielzahl von erfolgreichen Eingriffen verweisen.

Arthrose im Handgelenk & Fingergelenken: von der Arthroskopie bis hin zu Kunstgelenken

Individuelle Konzepte aufgrund unterschiedlicher Ausprägungen der Arthrose

Arthrosen entstehen dadurch, dass sich der Knorpel zwischen den Gelenkflächen abnutzt – teils ohne erkennbare Ursache, teils als Folge von Verletzungen, die oftmals schon viele Jahre zurückliegen.

Die Schmerzen treten anfangs nur sporadisch auf, kommen jedoch immer wieder und schränken die Bewegungen immer mehr ein. Da die Arthrose sowohl im Handgelenk als auch im Daumensattelgelenk sowie in sämtlichen Fingergelenken auftreten kann und ganz unterschiedliche Ausprägungen aufweist, entwerfen wir für jeden einzelnen Patienten ein individuelles Therapiekonzept.

„Bei allen Operationen ziehen wir Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten zur Nachbehandlung heran. Dabei arbeiten wir eng mit unserer Klinik für Physikalische Therapie zusammen.“
Dr. Frank Herter, Leitender Oberarzt

Von konservativen Methoden bis zur Operation bieten wir das gesamte Spektrum

Wir setzen auf nicht-operative Methoden wie entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente und Handtherapie, die durch Physio- oder Ergotherapeuten durchgeführt wird. Dabei arbeiten wir sehr eng mit unserer Klinik für Frührehabilitation und Physikalische Medizin zusammen, deren Therapeuten wir auch zur Nachbehandlung heranziehen.

Wenn jedoch die Schmerzen den Alltag zu sehr beeinträchtigen oder gar für den Beruf wichtige Bewegungen nicht mehr auszuführen sind, dann können wir mit handchirurgischen Operationen weiterhelfen.

Unsere Bandbreite reicht dabei von Handgelenksarthroskopien, bei denen wir über einen kleinen Schnitt eine Kamera und Operationswerkzeuge einführen und entzündetes Gewebe entfernen, bis hin zu Versteifungsoperationen oder den Einsatz künstlicher Gelenkflächen oder Gelenke (Implantate).

Instrumente und Implantate auf dem neuesten Stand der Technik

Bei den vielfältigen Operationen können wir auf modernes Instrumentarium zurückgreifen. Nicht nur bei unseren Operationswerkzeugen achten wir stets darauf, den neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung umzusetzen, sondern auch unsere Implantate entsprechen den modernsten Erkenntnissen.

Arthrose im Daumensattelgelenk operativ behandeln

Beim Daumensattelgelenk hat sich eine Operation bewährt, bei der zunächst ein Knochenstück (das große Vieleckbein) entfernt und dann aus einer körpereigenen Sehne eine neue Aufhängung für den Daumen hergestellt wird. Dieses Vorgehen ermöglicht – nach der Heilungsphase – eine gute und schmerzfreie Beweglichkeit des Daumens.

Gewebetransfer für verbrannte Hände: Ansehnliche und bewegliche Hand wiederherstellen

Nach Verbrennungen ziehen sich die Narben oft zusammen, die Haut wird immer knapper, spannt und führt dann teilweise auch zu verkürzten Muskeln und krummen Fingern. Indem wir Gewebe, das wir meist aus der Leistenregion entnehmen, auf die Hand verpflanzen, können wir die Hand in ihrer ursprünglichen Form und Funktion wiederherstellen.

Unsere Expertise bei diesem so genannten „freien Gewebetransfer“ beruht auf mehreren Säulen:

  • Wir schonen die Entnahmestelle, indem wir dort ausschließlich Hautfettlappen entnehmen, also keinerlei Muskel- oder Nervenstränge beeinträchtigen, sondern diese sorgfältig heraustrennen und im verbleibenden Gewebe belassen.
  • Zum zweiten können wir – unterstützt durch modernste Mikroskope - die feinen Gefäße der Handregion sorgfältig mit denen des freien Hautlappens verbinden, so dass das verpflanzte Gewebe optimal versorgt wird.
  • Infrarotaufnahmen, die unsere Mikroskope noch während der Operation erstellen, zeigen uns, dass der Blutfluss tatsächlich funktioniert.

In den ersten Tagen nach der Operation kontrollieren wir stündlich durch spezialisierte Ultraschallaufnahmen, die wir am Bett unserer Patienten durchführen, dass das transplantierte Gewebe auch weiterhin gut versorgt ist.

Hautkrebs an der Hand: Eingriffe zur Entfernung, auch mit Hautverpflanzung

Müssen bösartige Hautkrebs-Tumore an der Hand entfernt werden (meist Basaliome oder Melanome), erfordert diese Operation oftmals, dass große Bereiche des Handgewebes entnommen werden. Um diese Bereiche wieder abzudecken, verpflanzen wir körpereigenes Gewebe.

Das körpereigene Gewebe entnehmen wir in der Regel aus der Leistenregion, weil sich diese Haut aufgrund ihrer Elastizität gut eignet und weil die Narben sich dort später gut verstecken lassen.

Im Rahmen einer komplexen Operation verbinden wir die Hautfettlappen aus der Leiste mit dem umliegenden Gewebe der Hand, wobei wir mikrochirurgisch jedes kleine Gefäß neu verknüpfen.

Zehentransfer: Unser Spezialgebiet, bei dem wir auf modernste Geräte zählen können

Wenn Finger aufgrund von Unfällen, Erkrankungen oder angeborenen Fehlbildungen fehlen, können wir diese unter Umständen durch eine Transplantation eigener Zehen ersetzen. Bei diesen – von uns bereits häufig durchgeführten - Operationen setzen wir stark vergrößernde Mikroskope ein.

Zwei Operationsteams arbeiten dabei parallel: ein Team präpariert die Strukturen an der Hand, das andere arbeitet am Fuß. Durch Infrarotaufnahmen, die wir mittels unserer modernen Mikroskope noch während des Eingriffs anfertigen, können wir kontrollieren, ob das Blut tatsächlich durch die verbundenen Gefäße fließt.

In der unmittelbaren Nachbetreuung kontrollieren wir in stündlichen Abständen, ob das verpflanzte Gewebe gut durchblutet ist. Bei dieser wichtigen Aufgabe, die durch spezielle Ultraschalluntersuchungen am Bett erfolgt, können wir uns auch auf unser speziell geschultes Pflegepersonal verlassen.

Rheuma-Operationen – das gesamte Spektrum gehört zu unserem Repertoire

Rheuma-Erkrankungen schädigen die Gewebestrukturen in den Händen oftmals so sehr, dass die Schmerzen durch nicht-operative Behandlungsmethoden nicht in den Griff zu bekommen sind. In diesen Fällen können Operationen Abhilfe bringen.

Wir entfernen entzündetes Gewebe um die Sehnen herum, unter Umständen auch die Innenhaut oder andere Teile der Gelenke. Falls die Sehnen stark geschädigt sind, können wir die Schmerzen lindern, indem wir die Sehnen vernähen oder in eine andere Position bringen.

Manchmal entnehmen wir auch eine Sehne aus einem anderen Teil des Körpers und setzen sie statt der geschädigten in der Hand ein.

Bei ausgeprägten Gelenkschäden greifen wir – ähnlich wie bei der Arthrose – auf ein breites Spektrum von Therapie-Optionen zurück. Diese reichen von Versteifungen bis hin zu künstlichem Gelenkersatz, wobei wir stets moderne Operationsmethoden und auch Implantate der jüngsten Generation einsetzen.

Bei ausgeprägten Schmerzen kann eine Operation die Schmerzen lindern.

Morbus Dupuytren: Wucherungen entfernen, Beweglichkeit zurückgewinnen

Die Erkrankung Morbus Dupuytren ist dadurch gekennzeichnet, dass gutartige Wucherungen des Bindewebes in der Hohlhand die Beweglichkeit vor allem des Ring- und kleinen Fingers blockieren, so dass die Betroffenen diese im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr strecken können. In der Regel verspüren die Patienten dabei keine Schmerzen.

Wenn nicht-operative Behandlungsmethoden die Beweglichkeit nicht bewahren können, entfernen wir die Wucherungen im Rahmen einer mikrochirurgischen Operation. Gleich im Anschluss arrangieren wir – in enger Kooperation mit unserer Klinik für Frührehabilitation und Physikalische Medizin – eine ergotherapeutische Therapie, damit sich die Finger schnell wieder an den normalen Bewegungsablauf gewöhnen.

In der Heilungsphase kommen auch maßgefertigte Schienen zum Einsatz.

Ästhetische Handchirurgie – damit auch die Hand das Alter beschönigen kann

Auf Wunsch unserer Patienten führen wir auch vermehrt ästhetische Handoperationen durch: Wir spritzen Fett ein, so dass die Haut jünger wirkt, oder straffen die Haut. Die Kosten für diese Eingriffe tragen die Patienten selbst.