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Klinikum Harlaching

Frauenklinik - Bereich Gynäkologie
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Schonende Operationsverfahren. Multimodale Therapie

Wir begegnen den Patientinnen, die mit Brust- oder gynäkologischen Erkrankungen zu uns kommen, mit Diskretion und beziehen eventuelle Schamgefühle bei den Untersuchungen mit ein.

Sorgfältige Untersuchung, differenzierte Diagnostik – in angenehmer Atmosphäre

Nach einem Anamnese-Gespräch und der körperlichen Untersuchung, bei der wir Tastbefunde anstreben, schließt sich in den meisten Fällen eine Ultraschall-Untersuchung an. Detailliertere Informationen können uns gegebenenfalls die Computertomografie (CT), die Magnetresonanztomographie (MRT) oder auch Blutuntersuchungen im Labor liefern.

In vielen Fällen müssen wir auch Gewebeproben entnehmen, die wir dann unter dem Mikroskop untersuchen. Dazu sind teilweise Stanzbiopsien der Brust oder Ausschabungen in der Gebärmutter erforderlich.

Blasenspiegelungen und zusätzliche moderne Diagnosemethoden

Bei Blasen-Spiegelungen (Kolposkopien), die ohne Betäubung vorgenommen werden, können wir mittels eines dünnen Instruments, das eine Präzisionskamera mitführt, ins Innere der Harnblase schauen und gegebenenfalls während der Untersuchung kleine Gewebeproben entnehmen.

Gentestungen und in seltenen Fällen auch eine Positronenemissionstomografie (PET), die wir in Zusammenarbeit mit unserer großen Bogenhausener Schwesterklinik durchführen, können weitere Aufschlüsse liefern.

Ambulante OPs, auch mit Lasertechnik

Kleinere Eingriffe werden als ambulante Operationen in unserem modernen Laserzentrum durchgeführt, wo wir auch auf innovative Lasertechniken zurückgreifen können. Ermöglicht wird dies durch die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Gynäkologen, die die Vor- und Nachbetreuung übernehmen.

Folgende Eingriffe erfolgen bei uns in der Regel als ambulante Operationen...

  • Ausschabungen (Abrasio) der Gebärmutter (in der Regel unter Sichtkontrolle) und Gewebeentnahmen
  • Entfernung von Feigwarzen (Condylome) und sonstigen Genitalwarzen mittels Lasertherapie
  • Entnahme von Gewebe am Muttermund (Konisation) mittels Lasertherapie
  • Muttermundverschluss (Cerclage) während der Schwangerschaft
  • Operationen von vaginalen und Bartholinischen Zysten (Marsupialisation oder Exzision)
  • Sterilisation durch Verschluss beider Eileiter (Pelviskopische Tubenkoagulation, LTK)
  • Entfernung gutartiger Brusttumoren
  • Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopien)

Operationen, wenn möglich mittels Schlüssellochtechnik und gewebeerhaltend

Sollten Operationen erforderlich sein, führen wir diese möglichst schonend durch: Durch minimal-invasive Operationstechniken, auch Schlüssellochtechniken genannt, können wir auf größere Bauchschnitte verzichten. Wir führen unsere Instrumente durch etwa ein Zentimeter lange Hautschnitte im Bauchraum ein, wodurch die Schmerzen nach der Operation deutlich geringer ausfallen und der Aufenthalt im Krankenhaus verkürzt wird.

Fast alle gutartigen, aber auch einen Teil der bösartigen Erkrankungen können wir inzwischen minimal-invasiv operieren. Ein weiteres Grundprinzip unserer Operationen: Wir entfernen – vor allem bei noch vorhandenem Kinderwunsch – nur so viel Gewebe wie unbedingt erforderlich.

„Wir entfernen – vor allem bei noch vorhandenem Kinderwunsch – nur so viel Gewebe wie unbedingt erforderlich.“
Prof. Dr.Dieter Grab, Chefarzt

Leitliniengerechte Therapie auf Basis der Entscheidung vieler Spezialisten

Die Therapie gynäkologischer Erkrankungen erfolgt in unserer Klinik stets entsprechend der aktuellen Leitlinien, die entsprechend dem neuesten Stand der medizinischen Forschung entwickelt wurden. Bei der Krebstherapie können wir alle Therapie-Optionen unter einem Dach anbieten: Operation der Tumoren und des befallenen Gewebes, Strahlentherapie und medikamentöse Therapie (Chemotherapie, Hormontherapie, Antikörper-Therapie). Bevor wir Ihre individuelle Therapie-Empfehlung aussprechen, sitzen alle Spezialisten in den so genannten Tumorkonferenzen an einem Tisch und suchen nach der für Sie als Patientin beste Lösung.

Psycho-onkologische Betreuung zusammen mit unserer Klinik für Psychosomatik

Die bestmögliche medizinische Therapie ist nur ein Baustein bei der Krebsbehandlung: Ganz besonders großen Wert legen wir auch darauf, dass Sie mit Ihren seelischen Nöten und Sorgen aufgefangen werden. Besonders für die Begleitung von Krebspatienten ausgebildete Psychologen aus unserer Klinik für Psychosomatik helfen Ihnen durch die schwere Zeit der Ungewissheit und Verzweiflung.