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Klinikum Harlaching

Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
Ihr Kontakt zu unserem Bereich

(089) 6210-273

Jahrzehntelange Erfahrung in der Lymphom-Behandlung

In den ersten Tagen nach der Diagnose Lymphom bestimmt die Krankheit ganz plötzlich das Leben. Nicht selten geraten Lebenspläne, Wünsche, Visionen - private wie berufliche - ins Wanken. Veränderte Bedingungen und Aussichten müssen verkraftet werden, bevor unsere Patienten mit Angehörigen, Hausarzt und unseren Klinikspezialisten die nächsten Schritte besprechen, die notwendigen Untersuchungstermine und die künftige Behandlung planen können. Als Krebspatient benötigen Sie dann Zeit für eine Neuorientierung. Unsere Ärzte sind bereits während dieser Zeit gerne an Ihrer Seite.

Vorteil der großen Klinik: Kenntnis auch sehr spezifischer Arten von Lymphdrüsenkrebs

In unserer Klinik für Hämatologie und Onkologie unter Leitung von Prof. Dr. Meinolf Karthaus können wir eine sorgfältige Auswahl bewährter bis neuester Verfahren treffen. Unsere Ärzte führen Sie als Ihr medizinischer Lotse durch die komplexe, vielgestaltige Behandlung für ein Malignes Lymphom.

Als Lehrkrankenhaus der LMU und große Münchener Klinik begegnen uns auch seltene Begleiterscheinungen oder Verläufe des Lymphoms und unser eingespieltes Team kann darauf gezielt reagieren. Aufgrund unserer Spezialisierung im Kampf gegen den Lymphdrüsenkrebs verfügen wir für jedes Stadium der Erkrankung über mögliche Mittel: von der Chemotherapie bis hin zu modernster Strahlentherapie. Eine spezialisierte Onko-Psychologin ist von Beginn an Ihre seelische Stütze.

Der Rote Faden der Therapie: die Kontrolle der Krankengeschichte - von Anfang an

Wenn Patienten bereits eine längere Krankheitsgeschichte hinter sich haben, befasst sich eine spezialisierte "Case-Managerin" schon vorab ausführlich mit Ihrem Fall und sammelt alle wichtigen Informationen zu Ihrer Erkrankung.

Die Case-Managerin informiert zu Beginn das Ärzteteam über die medizinischen Voruntersuchungen, die im Zuge der Diagnostik und Therapie zu berücksichtigen sind.

In kurzer Zeit erhalten Sie als Patient - und natürlich unser Ärzteteam - ein präzises Bild der Gesamtlage.

Bei Bedarf führen unsere Ärzte - in enger Zusammenarbeit mit Radiologie, Pathologie und anderen Partnern - weitere Untersuchungen durch, um schnell das Bild der Gesamtlage zu komplettieren. 

Lotsen durch die Krebstherapie

Die Case-Managerin übernimmt die Organisation der medizinischen Voruntersuchungen und die Therapievorbereitung, aber auch die Planung der Behandlungstermine und der Nachsorge.

Im Anschluss an die Vorstellung durch das Case-Management erklärt und bespricht Ihr betreuender Oberarzt die nächsten Schritte - er wird während der Behandlung ein ständiger Ansprechpartner für Sie als unsere Patientin / unser Patient sein.

Diagnosemöglichkeiten

Alle erforderlichen Geräte, Verfahren und erfahrene Diagnostiker sind hier im Haus für Sie verfügbar – egal, ob Sie ambulant zu uns kommen oder stationär hier sind.

Unsere Diagnosemöglichkeiten im Überblick

  • Blutuntersuchungen
  • Knochenmarksuntersuchungen
  • Tastuntersuchungen (Leber, Milz)
  • Biopsie (Gewebeuntersuchung)
  • Sonographie (Ultraschall)
  • CT (Computertomographie)
  • MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie)

Untersuchungen, die wir für Sie in unserer Partnerklinik in Bogenhausen organisieren

  • PET (Positronenemissionstomographie)

Jede Therapieempfehlung wird fachübergreifend diskutiert und die Wirksamkeit überprüft

Einmal wöchentlich findet die Therapieabstimmung im so genannten Tumorboard (auch: die Tumorkonferenz) statt. Dr. Reibke, Spezialist der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, führt dazu aus: „Hier beraten wir uns interdisziplinär – also über die verschiedenen Fachgrenzen hinweg – über den Gesundheitszustand jedes Patienten und beschließen gemeinsam, welche Therapie für den Patienten die geeignete ist. Das Tumorboard ist Medizin nach dem Prinzip: Mehr-Augen-sehen-mehr!“.

Im Klinikum Harlaching werden alle Arten von Lymphdrüsenkrebs, wie Morbus Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphom behandelt.

„Jeder Patient ist anders, hat einen persönlichen Krankheitsverlauf. Daher schneiden wir Therapien individuell auf den betroffenen Patienten zu“, erklärt Oberarzt Dr. Roland Reibke.    

„Das Tumorboard ist Medizin nach dem Prinzip: Mehr-Augen-sehen-mehr!“
Dr. Roland Reibke, Oberarzt

Informationsaustausch schafft einfachere Abläufe. Die Zusammenarbeit wird effektiver

In der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin wird Ihr Gesundheitszustand engmaschig überwacht – von einem abteilungsübergreifenden Experten-Team, das seit Langem gemeinsam Patienten mit Malignen Lymphom behandelt. 

Unser Konzept sieht vor, alle behandelnden Ärzte (also auch Ihren Hausarzt) - auch Therapeuten und Pflegekräfte - zu jeder Zeit möglichst umfassend zu informieren.

Und in der täglichen Umsetzung ist unser erfahrenes und engagiertes Team der Krankenpflege eine unerlässliche Stütze.

Viele der Pflegerinnen und Pfleger haben eine onkologische oder palliativmedizinische Zusatzausbildung.

In jedem Stadium das geeignete Mittel finden – aktuell, leitliniengerecht, wirksam

Aufgrund unserer Größe, der langjährigen Erfahrung und ständiger Weiterbildung der Therapeuten, Ärzte und Pflegekräfte können wir Ihnen alle derzeit verfügbaren Behandlungskonzepte bei Malignem Lymphom anbieten.

Unsere Klinik ist engagiert im Tumorzentrum München. Die Lymphom-Spezialisten erarbeiten im Team mit weiteren Kliniken und Einrichtungen in München unter anderem die Leitfäden zur korrekten und wissenschaftlich verbürgten optimalen Behandlung von Lymphdrüsenkrebs-Patienten.

Natürlich beraten unsere Ärzte Sie ausführlich darüber, welches Konzept bei Ihnen besonders erfolgsversprechend ist.

Behandlungsmöglichkeiten

Unsere Behandlungsmöglichkeiten bei Malignem Lymphom im Überblick 

  • Chemotherapie
  • Antikörpertherapie
  • Hochdosis-Chemotherapie und Intensivtherapie
  • Autologe (körpereigene) Stammzelltransplantationen
  • Supportivtherapie (symptomorientierte Begleittherapie, orientiert an den Leitlinien von Tumorzentrum München (TZM) und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO))
  • Immuntherapie (z. B. mit Blinatumomab)
  • Apherese (Blutwäsche) – mit eigener Apherese-Einheit im Haus

Die allogene (Fremdspender-) Stammzelltransplantation bieten wir in Kooperation mit spezialisierten Zentren in und um München an.

Hochdosischemotherapie mit nachfolgender Stammzelltransplantation

Ein essentieller Bestandteil der Tumorbehandlung ist die Hochdosischemotherapie. Durch den sehr hoch dosierten Einsatz von chemischen oder auch natürlichen Substanzen (sog. Zytostatika) wird das Zellwachstum beziehungsweise die Zellteilung gehemmt und damit das Wachstum und die Ausbreitung des Krebs bekämpft.

Leider schädigt die Hochdosischemotherapie auch gesunde Zellen, bzw. das Knochenmark. Um diese Schäden auszugleichen und wieder die Produktion gesunder Zellen zu ermöglichen, werden Ihrem Körper nach der Therapie wieder gesunde blutbildende Stammzellen reimplantiert. Diese Zellen entnehmen wir vor oder während einer normal-dosierten Chemotherapie - aus Knochenmark oder aus peripheren Blutstammzellen - und lagern sie außerhalb Ihres Körpers in flüssigem Stickstoff.

Die Hochdosis-Chemotherapie selbst wird in Ihren Chemotherapiezyklus eingebunden. Nach der letzten Dosis Chemotherapie (ca. einen Tag später) werden Ihnen Ihre entnommenen Stammzellen dann wieder über ein einfaches Venen-Katheter "transplantiert".

Die meisten unserer Patienten können etwa drei bis vier Wochen nach der Transplantatation entlassen werden - abhängig vom Verlauf der Begleiterscheinungen und einer ausreichenden Regeneration der Blutbildung.

Das Verfahren bei dem Ihnen Ihre eigenen Zellen zurück transplantiert werden, nennt sich autologe Stammzelltransplantation (ASZT). In unserem onkologischen Zentrum bieten wir - unter der Leitung von Prof. Dr. Karthaus - seit vielen Jahren dieses bewährte Verfahren an.

Die allogene Stammzelltransplantation (Fremdspendertransplantation) bieten wir in Zusammenarbeit mit Partnern in und um München an.

Dank Fortbildung: Behandlung auf dem neuesten medizinischen Stand

Onkologie, Chirurgie oder Palliativmedizin – unsere Ärzte bilden sich ständig fort, um die jeweils wirksamste Therapie und auch innovative Behandlungsmethoden anbieten zu können.

Beispielsweise wurden gute Erfahrungen gemacht mit Immuntherapien wie Blinatumomab – einem bispezifischen Antikörper, der speziell bei Lymphdrüsenkrebs eingesetzt wird.

Zugang zu innovativen Therapien

Aktuell nehmen wir an nationalen und internationalen Studien mit den Schwerpunkten DSNHL, GLSG, DSMM, EBMT und DRST teil.

Begleitende Therapieangebote steigern Leistungsfähigkeit und Lebensqualität

Körperlichen und auch psychischen Folgen von Krankheit und Behandlung des Malignen Lymphoms möchten wir auf vielfältige Art mit Ihnen, unserem Patienten, begegnen.

Physiotherapie, Aromatherapie, Ergotherapie, onko-psychologische Unterstützung – auf diese zusätzlichen Angebote können Sie in unserem Hause neben der versierten Lymphom-Therapie zählen.

So arbeiten wir in der Therapie von Lymphdrüsenkrebs auch eng mit dem Krankenhaus für Naturheilverfahren zusammen, das sich auf unserem Klinikgelände befindet. Wir versuchen jede Behandlung möglich zu machen, die Sie persönlich wünschen und die Ihnen dabei hilft, gesund zu werden.

Unterstützenden Therapien

Wir erachten unsere begleitenden Angebote als wichtigen Baustein Ihres persönlichen Therapieplans.

  • Onko-psychologische Gespräche
  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Aromatherapie (in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus für Naturheilweisen auf dem Gelände)

Kritische Phasen werden engmaschig auf der Intensivstation überwacht

Wichtig ist uns eine verlässliche Überwachung des Gesundheitszustandes unserer Patienten, um in kritischen Situationen umgehend handeln zu können. Dies können wir durch unsere eigene Intensivstation sowie eine Intermediate Care Einheit sicherstellen.

Der 10-Punkte-Check: Lymphdrüsenkrebs-Therapie am Klinikum Harlaching

  • Schnelle und zuverlässige Diagnosestellung
  • Interdisziplinäres Expertenteam, das Ihren Hausarzt mit einbezieht
  • Persönliche Betreuung vom ersten Tag an
  • Enge Begleitung durch einen erfahrenen Oberarzt
  • Individuell abgestimmte Behandlungskonzepte
  • Außergewöhnlich viele Pflegekräfte mit onkologischer oder palliativmedizinischer Zusatzausbildung
  • Mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Hochdosis und Intensivtherapie von Lymphomen
  • Seit 20 Jahren Durchführung von autologen Stammzelltransplantationen mit eigener Apherese-Einheit
  • Offenheit für modernste Verfahren
  • Ganzheitliche Therapieansätze unterstützt durch psychoonkologische und sozialmedizinische sowie palliativmedizinische Beratung

Unser Sozialdienst sorgt dafür, dass Sie gut versorgt nach Hause zurückkehren

Unser Ziel ist es, dass wir Sie schon bald wieder gesund und in ein stabiles soziales Umfeld entlassen können. Unser Sozialdienst sorgt vor Ihrer Entlassung dafür, dass Ihr Umfeld auf Ihre Rückkehr vorbereitet ist und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Ob es um den Reha-Antrag geht, die Bestellung eines Pflegedienstes oder eine palliative Weiterversorgung – Sie sollen sicher in Ihre eigenen vier Wände zurückkehren.

Vorgestellt: Schwerpunkte, Mitarbeiter und Kontakte zur Krebsmedizin in Harlaching

Unser breites Behandlungsspektrum und die hohe Anzahl der Therapien machen die Klinik für Hämatologie & Onkologie zu einem der größten Krebs-Zentren in München und Süddeutschland.

Hämatologie, Onkologie in Harlaching

Dem großen onkologischen Spektrum unserer hochspezialisierten krebs-medizinischen Versorgungsangebote widmen wir einen umfangreichen Informationsbereich.

Krebstherapien im Klinikum Harlaching

Vorgestellt: Chefarzt Prof. Dr. Meinolf Karthaus und sein Team mit ihren Schwerpunkt-Stationen für die Behandlung von Krebs.

Onkologen, Hämatologen - Krebsspezialisten am Klinikum Harlaching

Ob als überweisende Arztpraxis, als Patient und Betroffener oder Angehöriger – das Klinikum München ist ein kompetenter Ansprechpartner.

Kontakt zur Klinik für Hämatologie & Onkologie