Informationen für unsere Einweiserinnen und Einweiser

In unserer Klinik werden sämtliche Erkrankungen des Herzens und der herznahen Gefäße behandelt. Für die Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen stehen uns unter anderem zwei modernste, besonders strahlungsarme digitale Herzkatheterlabore zur Verfügung.

Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick über das kardiologische Leistungsspektrum der Klinik.
Für Ihre Fragen stehen unsere Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

Zertifikat durch Deutsche Gesellschaft für Kardiologie

Die Chest Pain Unit am Klinikum Harlaching ist nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert. Damit bestätigt die medizinische Fachgesellschaft die hohe Qualität der Diagnostik und Behandlung von Brustschmerzpatienten nach national und international definierten Standards. 2016 wurde die Chest-Pain-Unit am Klinikum Harlaching erfolgreich re-zertifiziert.

Kontakte für einweisende Arztpraxen

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unsere

24h-Service-Hotline für Ärzte
(089) 6210-5500

Anmeldung von Privatpatienten
Über Sekretariat, Frau Sigrid Frickinger & Frau Doreen Strauß
Telefon: (089) 6210-2780
Telefax: (089) 6210-2782
E-Mail: kardiologie.kh.server-mail(at)klinikum-muenchen.de

Anmeldungen
Leitstelle der Klinik für Kardiologie, Frau Alexandra Apsokardos
Servicezeiten: Montag bis Donnerstag 8:00-16:30 Uhr, Freitag 8:00 - 16:00 Uhr  
Telefon: (089) 6210-2775
Telefax: (089) 6210-3055
E-Mail: kardiologie.kh.server-mail(at)klinikum-muenchen.de

Schwerpunkte unserer Abteilung

Schwerpunkt Herzrhythmusstörungen (inklusive Synkopendiagnostik)

  • Elektrophysiologische Untersuchung
  • Ablationsbehandlung von atrialen Rhythmusstörungen inklusive Vorhofflatterablation (Isthmusablation) und Vorhofflimmerablation (Pulmonalvenenisolation) mittels 3D-Mappingverfahren (CARTO®3, Biosense Webster)
  • Ablation von Reentry-Tachykardien bei AVNRT oder AVRT (WPW-Syndrom)
  • RVOT-Ablation bei symptomatischen ventrikulären Arrhythmien
  • Device-Therapie mit Implantation von modernen, MRT-fähigen 1- und 2- Kammer Herzschrittmachern
  • Device-Therapie mit Implantation von modernen, MRT-fähigen 1- und 2- Kammer Defibrillatoren (ICD)
  • Device-Therapie mit Implantation von modernen, MRT-fähigen biventrikulären Schrittmachern und Defibrillatoren (3-Kammer-Systeme, CRT-P, CRT-D)
  •  Elektrische Kardioversion nach Thrombenausschluss mit TEE
  • Telemetrie
  • Kipptischuntersuchung
  • 7-Tage Langzeit-EKG (Holter-EKG)
  • Implantation von internen Eventrekordern (ILR)

     

Schrittmacher- und Defibrillator-Implantationen

Anmeldung
über Leitstelle der Klinik für Kardiologie 
Frau Apsokardos
Telefon: (089) 6210-2775
Telefax: (089) 6210-3055

alexandra.apsokardos(at)klinikum-muenchen.de
Servicezeiten: Montag bis Donnerstag 8:00-16:30 Uhr, Freitag 8:00-16:00 Uhr

EKG
Falls vorhanden, bitten wir dazu um Übermittlung eines die Rhythmusstörung dokumentierenden EKG-Ausdruckes per Fax an unsere Leitstelle.

Schwerpunkt Störung der Pumpleistung des Herzens

  • Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz
  • Differenzierte Abklärung der pulmonalen Hypertonie mit Reversibilitätstestung
  • Spiroergometrie (kardio-pulmonaler Funktionstest)
  • Herzmuskelbiopsie
  • Hämodynamische Diagnostik mit Rechts- und Linksherzkatheter
  • Device-Therapie (siehe "Störungen des Herzrhythmus")
  • MitraClip bei schwerer sekundärer Mitralinsuffizienz (siehe „Erkrankungen der Herzklappen“)

Die Diagnostik und Therapie von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz ist ein Schwerpunkt unserer Klinik. Bei geeigneten Patienten/innen mit Linksschenkelblock werden spezielle Schrittmacher/Defibrillatoren im Rahmen der kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) implantiert.

Schwerpunkt Erkrankungen der Herzklappen

Ein Schwerpunkt der Klinik liegt in der minimal-invasiven Behandlung struktureller Herzkrankheiten:

  • Hämodynamische Diagnostik von Herzklappenerkrankungen mit Rechts- und Linksherzkatheter in Ruhe und unter Belastung inklusiver simultaner Echokardiographie
  • Ballonvalvuloplastie der Aorten- und Mitralklappe
  • Mitralklappen-Clipping (MitraClip) bei schwerer Mitralinsuffizienz und hohem operativem Risiko
  • Kathetergestützte Aortenklappenimplantationen (TAVI) in Kooperation mit der Klinik für Herzchirurgie im Klinikum Bogenhausen
  • Nicht-invasive Herzklappendiagnostik mittels transthorakaler und transösophagealer Echokardiographie sowie 3-dimensionaler Echokardiographie in Ruhe und unter Belastung
  • Interventioneller Verschluss von Atriumseptumdefekten (PFO, ASD)
  • Interventioneller Verschluss von paravalvulären Leckagen nach Herzklappenersatz (PVL)
  • Interventioneller Vorhofohrverschluss (LAA-Verschluss)

     

Schwerpunkt Erkrankungen der Herzkranzgefäße

  • Behandlung des akuten Myokardinfarktes im Rahmen einer 24-Stunden-Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr
  • Behandlung des kardiogenen Schocks
  • Kreislaufunterstützung mit axialer Herzpumpe (Impella)
  • Intrakoronare Hämodynamik (FFR-Messung)
  • Intrakoronarer Ultraschall (IVUS)
  • Rotablationstherapie
  • PTCA und Implantation von Medikamenten-freisetzenden (DES) und bioresorbierbaren Stents (Scaffolds)
  • Behandlung der Instent-Restenose mit beschichteten Ballons (DCB)
  • Hauptstammstenting, Bifurkationsstenting
  • Wiedereröffnung chronisch verschlossener Kranzgefäße (CTO) in antegrader/retrograder Technik
  • Tagesklinische Herzkatheterdiagnostik
  • Ischämiediagnostik mittels Stress-Echokardiographie und Myokardszintigraphie
  • Vitalitätsnachweis mittels Kardio-MRT

     

Nicht-koronare Eingriffe und Interventionen

  • MitralClip bei schwerer Mitralklappeninsuffizienz und hohem operativen Risiko
  • TAVI (kathetergestützer Aortenklappenersatz bei hochgradiger Aortenklappenstenose) in Kooperation mit der Klinik für Herzchirurgie im Klinikum Bogenhausen
  • PFO- und ASD-Verschluss bei Defekten der Vorhofscheidewand
  • Verschluss des Vorhofohres (LAA-Okkluder) bei Vorhofflimmerpatienten mit Unverträglichkeit oder erhöhten Blutungsrisiken unter Vitamin K-Antagonisten- oder NOAK-Therapie
  • Interventioneller Verschluss von paravalvulären Leckagen nach Herzklappenersatz (PVL)
  • Mitralklappensprengung bei schwerer Verengung der Mitralklappe
  • Aortenklappensprengung bei hochgradiger Aortenklappenstenose

    Kardiale Bildgebung

    Eine besondere Expertise besteht im Bereich der kardialen Bildgebung. An unserer Klinik führen wir sämtliche Verfahren durch, wie z.B.

    • Echokardiographie inklusive transösophageale Echokardiographie
    • Dreidimensionale Echokardiographie inklusive 3D-transösophageale Echokardiogaphie in Echtzeit
    • Bestimmung der regionalen und globalen Pumpleistung des linken Ventrikels (2D- / 3D-EF, Strain Imaging)
    • Diagnostik von Herzklappenerkrankungen
    • Ergometrische und medikamentöse Stress-Echokardiographie
    • Kontrast-Echokardiographie
    • Duplex- und Doppler-Sonographie der arteriellen und venösen Gefäße
    • Mehrzeilen-Computertomografie der neuesten Generation (Dual-Source-CT) zur nicht-invasiven Darstellung der Herzkranzgefäße in Kooperation mit dem Institut für Radiologische Diagnostik
    • Kardiale Kernspintomographie (Kardio-MRT) in Kooperation mit dem Institut für Radiologische Diagnostik
    • Myokardszintigraphie

    Bildgebungsverfahren und Eingriffe in der Kardiologischen Tagesklinik

    • Tagesklinische Herzkatheteruntersuchung
    • Stressechokardiographie
    • TEE gestützte elektrische Kardioversion bei Vorhofflimmern
    • Langzeit-EKG, 7-Tage-Holter-EKG
    • Synkopendiagnostik mit Kipptisch-Untersuchung

    Anmeldungen

    Über Leitstelle der Klinik für Kardiologie
    Alexandra Apsokardos
    Telefon: (089) 6210-2775
    Telefax: (089) 6210-3055
    E-Mail: alexandra.apsokardos(at)klinikum-muenchen.de
    Servicezeiten: Mo bis Do 8:00-16:30 Uhr, Fr 8:00-16:00 Uhr

    Herzkatheteruntersuchungen können bei geeigneten Patientinnen und Patienten über unsere Tagesklinik auch tagesklinisch vorgenommen werden. Der Zugangsweg zum Herzen erfolgt überwiegend über die rechte Armarterie (A. radialis). Dadurch werden lange Liegezeiten mit Druckverbänden vermieden.

    Routinemäßig werden die moderne intrakoronare Druckdrahtmessung und der intrakoronare Ultraschall angewandt.  Diese Methoden stellen sicher, dass keine unnötigen Gefäßstützen (Stents) implantiert werden. Sollte dennoch das Einsetzen eines Stents notwendig sein, werden vor allem moderne medikamenten-freisetzende oder bioresorbierbare, d.h. selbstauflösbare Stents (sogenannte Scaffolds)  implantiert. 

    Einweiser-Checkliste

    Während der Anmeldung wird eine kurze Einweiser-Checkliste abgefragt, um die für eine Herzkatheteruntersuchung relevanten Begleiterkrankungen oder Medikamente (z.B. Marcumar, Metformin) zu ermitteln. Bitte halten Sie diese bei der telefonischen Anmeldung bereit. 

    Bei relevanten Begleiterkrankungen sollte die Herzkatheteruntersuchung unter stationären Bedingungen erfolgen, um eine adäquate Vorbereitung gewährleisten und die Untersuchung damit sicher durchführen zu können. Hierzu gehören u. a.

    • chronische Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearence < 60 ml/min)
    • Insulinpflichtiger Diabetes mellitus
    • Kontrastmittelallergie (auch bei Verdacht)
    • Schwere periphere arterielle Verschlusskrankheit
    • Künstliche Herzklappenprothesen

    Bezüglich der Medikamenteneinnahme bitten wir Sie zu beachten:

    • Vitamin K-Antagonisten (Marcumar) sollten 5 Tage vor der Herzkatheteruntersuchung pausiert werden
    • NOAKs (Xarelto, Eliquis, Pradaxa, Lixiana) sollten mindestens einen Tag zuvor pausiert werden
    • Wenn aus medizinischen Gründen die Blutverdünnung nicht pausiert werden kann, muss die Untersuchung unter stationären Bedingungen durchgeführt werden.

    Patienteninformation Patienteneinbestellung Tagesklinik zum Download

    Vorgestellt: unsere kardiologische Fachklinik im Detail