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Klinikum Harlaching

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
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(089) 6210-2896

Ausgebrannt und leer. Lösungen finden

Hilfe bei berufsbezogenen Störungen: Burnout, Chronischer Stress, Mobbing.

Umfragen der großen Krankenkassen haben ergeben, dass sich etwa ein Viertel der Erwerbstätigen als chronisch erschöpft einschätzt. Sie schaffen ihr Arbeitspensum kaum noch und versuchen dies durch größeres Engagement oder Überstunden auszugleichen. Die emotionale Erschöpfung, die Angst vor dem Scheitern und das Gefühl, dem Druck ohnmächtig ausgeliefert zu sein, werden übermächtig.

Betroffene ignorieren die körperlichen Symptome wie chronische Müdigkeit, Atemnot, Engegefühle in der Brust, Rückenschmerzen und Schlafstörungen, sie erkennen sie nicht als Warnsignale– bis schließlich nichts mehr geht und sie sich nur noch ausgebrannt und leer fühlen. 

Wirkungsvolle Therapie in der Tagesklinik – mit Kontakt zum sozialen Lebensraum

Berufsbezogene Störungen wie chronischen Stress und Burnout, aber auch Mobbing behandeln wir vor allem in unserer Tagesklinik (Informationen zur Tagesklinik).

Die Therapieangebote sind zugeschnitten auf diejenigen Betroffenen, für deren Beschwerden und Probleme eine ambulante Therapie nicht mehr ausreicht, eine vollstätionäre Versorgung auf der psychosomatischen Station über mehrere Wochen jedoch nicht erforderlich oder nicht geeignet ist.

Patientinnen und Patienten der Tagesklinik kehren über Nacht in ihr gewohntes Umfeld zurück.

Unser variables therapeutisches Programm, das von Montag bis Freitag über mehrere Wochen läuft, eignet sich also für alle Patienten, die einen engen Kontakt zu ihrem sozialen Lebensraum aufrecht erhalten wollen.

Der tägliche Wechsel zwischen therapeutischer Gemeinschaft in der Tagesklinik und der Alltagsrealität ist für viele Patienten, vor allem für solche mit berufsbezogenen Störungen, eine besonders wirkungsvolle Behandlungsform.

Ergebnis konsequenter Teamarbeit: hohe Qualität unserer Therapien

Der Behandlung von berufsbezogenen Störungen liegen in unserer Klinik klar definierte Therapie-Konzepte auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zugrunde.

Alle Therapie-Schritte erfolgen eng abgestimmt zwischen den beteiligten Berufsgruppen.

Regelmäßig treffen sich die an der Therapie beteiligten Mitarbeiter in Teamsitzungen und tauschen ihre fachlichen Überlegungen über die Therapie-Fortschritte jedes einzelnen Patienten aus.

Interne und externe Supervision der Mitarbeiter gewährleisten ein Höchstmaß an Qualität unserer therapeutischen Arbeit.

Einzel- und Gruppenpsychotherapien mit tiefenpsychologischer Orientierung

Regelmäßige, mehrmals wöchentlich stattfindende Einzel- und Gruppenpsychotherapien helfen unseren Patientinnen und Patienten, einen gefühlsmäßigen Zugang zu ihrer Einstellung zu Arbeit und Leistung, den manchmal verborgenen Ursachen und Bedingungen ihrer Erkrankung, zu finden.

Hauptsächlich setzen wir dabei Psychotherapie-Verfahren ein, die sich an der Tiefenpsychologie, auch Psychoanalyse genannt, orientieren. Im Einzelfall fließen jedoch auch andere Therapieverfahren ein.

Durch die Gespräche werden die stressauslösenden Faktoren erkennbar und Auswege aus den beruflichen Problemen kristallisieren sich heraus.

Unterstützende Therapieangebote, die eine positive Entwicklung fördern

Ein Training der sozialen Kompetenz ist für alle Betroffenen mit berufsbezogenen Störungen besonders wichtig, weil sie dort lernen „Nein“ zu sagen.

Die psychotherapeutischen Therapien ergänzen wir weiterhin durch eine Vielzahl von Therapie-Angeboten, die - wie beispielsweise die Kunsttherapie - auf einem anderen Weg Gefühle ans Tageslicht holen oder aber wichtige Verhaltensweisen einüben – wie beispielsweise die Entspannungsgruppe.

Weitere Therapie-Bausteine im Überblick

  • Training der sozialen Kompetenz
  • Kunsttherapie
  • Kreativwerkstatt
  • Schreibtherapie
  • Musikgruppe
  • Konzentrative Bewegungstherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Pysiotherapie, therapeutisches Klettern
  • Entspannungstherapie nach Jacobson.

"Persönliche" pflegerische Bezugsperson begleitet den Klinikaufenthalt

Die Therapiesitzungen wühlen in den Betroffenen viele Themen auf, die sie dann oft nicht loslassen, manchmal gar zu Krisen führen. In diesen Momenten steht ihnen eine Bezugspflegekraft zur Seite, die sowohl regelmäßige Bezugsgespräche durchführt als auch täglich einen kurzen Kontakt zu „ihren“ Patienten sucht.

Die Bezugspflegekräfte stabilisieren die therapeutische Arbeit und ermutigen die Patienten, sich aktiv mit den Ansprüchen und Erwartungen an sich selbst und an ihre Arbeitsumwelt auseinanderzusetzen, um Lösungen zu erarbeiten.

Spezielle Gruppe „Arbeit und Beruf“

Die Patienten erarbeiten gemeinsam mit anderen Patienten mögliche Lösungsansätze für ihre Probleme im beruflichen Umfeld – oft tut es allein schon gut zu sehen, wie andere Betroffene mit ähnlichen Probleme zu kämpfen haben.

Zudem helfen auch unsere Sozialpädagogen den Patienten bei beruflicher und sozialer Wiedereingliederung: Sie kennen sich bestens im Wirrwarr der vielen Hilfsangebote von Behörden und Einrichtungen aus und geben wertvolle Tipps, ob und welche Unterstützungsleistungen hilfreich sind.

Rückmeldungen unserer Patienten bestärken uns in unserer Arbeit

Wer seelisch erkrankte Menschen behandelt, braucht nicht nur gute Therapie-Konzepte, sondern auch Empathie, Einfühlungsvermögen und Toleranz.

Es bestärkt uns in unserer Arbeit, wenn unsere Patientinnen und unsere Patienten uns melden „Ich habe mich sehr wohl gefühlt.“ (Lillz2), uns eine „...angenehme und respektvolle Atmosphäre...“ (IsHelm) und „...aufrichtiges Interesse...“ (Stella15) bescheinigen.

Wir geben auch weiterhin unser Bestes, um während des Klinikaufenthalts die Erfahrung zu vermitteln, dass „...ich nun sehr genau weiß, woran ich weiterarbeiten kann, damit es mir langfristig besser geht ..." (GiPi).

Weitere Rückmeldungen unserer Patienten finden Sie hier auf der unabhängigen Internet-Plattform klinikbewertungen.de > Klinikum Harlaching > Psychosomatik -> Zur Webseite