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Klinikum Harlaching

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin
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(089) 6210-2600

Angiografie

Mit Hilfe der Angiografie können unsere Spezialisten mögliche Gefäßerkrankungen diagnostizieren und beurteilen.  

Funktionsumfang, Aufgabe, Nutzen

Wir führen Angiographien des Kopfes, der Bauchorgane, sowie der Becken- und Beinarterien durch. Auch die Funktionalität von Dialyse-Shunts und Port-Systemen wird von uns überprüft.

Die Digitale Subtraktions-Angiographie (DSA) wird vorrangig zur Blutgefäßdarstellung angewandt.

Bei dieser Technik wird zunächst ein natives Bild ohne Kontrastmittel (Ursprungsbild), danach ein Bild bzw. eine Serie mit Einsatz von Kontrastmittel (Füllungsbild) über den Katheterweg aufgenommen.

Anschließend subtrahiert der Computer im Gerät das Ursprungsbild vom Füllungsbild, so dass nur die mit Kontrastmittel gefüllten Gefäße dargestellt werden.

Besonderer Vorteil der Angiografie: der Arzt kann während der Untersuchung direkt auch Eingriffe im Gefäß vornehmen. So können zum Beispiel im kardiologischen Bereich verengte Gefäße aufgedehnt (sogenannte Angioplastie) und Blutgerinnsel aufgelöst werden oder ein Aneurysma entfernt werden. Oder für unsere Nierenklinik können Dialyse-Shunts und Port-Systeme direkt wieder korrekt ausgerichtet werden.

Zur Untersuchungsvorbereitung für Patienten

Mit der digitalen Substraktions-Angiografie (DSA) werden natürliche oder künstliche Blutgefäße aller Art wie z.B. Dialyse-Shunts dargestellt. Bitte bringen Sie aktuelle Blutgerinnungswerte (nicht älter als 7 Tage) mit, und, wenn vorhanden, auch einen Markumar- oder Allergieausweis, Schilddrüsenwerte und Nierenwerte.

Sie sollten Ihre Medikamente morgens eingenommen und ein leichtes Frühstück zu sich genommen haben.

Da bei diesen Untersuchungen manchmal eine unmittelbare Erweiterung der Arterien oder Venen vorgenommen wird, ist die genaue Dauer der Untersuchung nur begrenzt vorhersehbar, so dass es gelegentlich zu etwas längeren Wartezeiten kommen kann.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, wir handeln auch in diesem Fall nur im Sinne der Patientinnen und Patienten.