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Klinikum Harlaching

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin
Ihr Kontakt zu unserer Abteilung

(089) 6210-2600

Kernspintomografie (MRT)

Dieses röntgenstrahlenfreie Verfahren eignet sich insbesondere zur Untersuchung von Weichteilen, Gelenken und inneren Organen.

Informationen zur Untersuchungsvorbereitung für Patientinnen und Patienten

Im Tomografen werden hochfrequente Radiowellen mit Hilfe eines Magnetfeldes erzeugt (bei unserem Gerät 1,5 Tesla, ca. 60.000-fach stärker als das Erdmagnetfeld). Diese werden auf die gewünschten Körperpartien gesendet und die entstehenden Echosignale gemessen (Magnetresonanztomographie).

Der Computer errechnet daraus Querschnittsbilder der untersuchten Region. Anhand der unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Körpergewebe im Magnetfeld können krankhafte Veränderungen diagnostiziert werden. Durch die zusätzliche Verabreichung eines Kontrastmittels über die Armvene gelingt eine genauere Differenzierung.

Es sind keine schädliche Einwirkungen dieser Radiowellen auf den Menschen bekannt. Leider ist diese Untersuchungsart aber für bestimmte Personengruppen nicht geeignet.

Die Untersuchungszeit im Gerät beträgt 15-30 Minuten.

Für viele Untersuchungen ist die Kontrastmittelgabe (KM) in ein Blutgefäß erforderlich. Da dieses die Nierenfunktion beeinflussen kann, sollten vorher die Nierenfunktionswerte kontrolliert werden. Daher bitten wir Sie, aktuelle Nierenwerte (nicht älter als eine Woche) mitzubringen.

Sie sollten am Morgen der Untersuchung alle Ihre Medikamente mit etwas Wasser eingenommen haben.

Patienten mit Herzschrittmacher oder implantiertem Defibrillator und großflächigen Tätowierungen können nicht im Kernspintomographen untersucht werden, da es zu schwerwiegenden Verbrennungen kommen kann.

Patienten mit künstlichen Herzklappen oder Gefäß-Clips bringen bitte den Ausweis mit, auf dem die genaue Bezeichnung, Art und Jahrgang vermerkt ist, da einige ältere Modelle nicht in das Magnetfeld dürfen.

Wichtige Hinweise zur Kernspintomografie

Nicht untersucht werden können

  • Träger von Herzschrittmachern/Defibrillatoren
  • ältere Aneurysma-Clips
  • ältere künstliche Herzklappen
  • Träger von nach 2000 implantierten Gefäßclips und Herzklappen bringen bitte den Ausweis mit, auf dem die genaue Bezeichnung, Art und Jahrgang vermerkt ist

Bitte informieren Sie unser Personal bei

  • verbliebenen Metallsplittern nach Kriegsverletzungen
  • Tätowierungen, sie können zu schwerwiegenden Verbrennungen führen

Sonstiges

  • Piercings müssen vor der Untersuchung entfernt werden; viele Piercingstudios bieten Platzhalter an
  • Ältere Kinder können zur Beruhigung eigene Musik-CDs mitbringen oder ihre Mutter oder Vater mit in den Untersuchungsraum nehmen
  • Bei Kindern können wir für einen kurzen Schlummer sorgen (Sedierung oder Narkose), falls die Aufregung und Angst zu groß ist. Bitte setzen Sie sich in einem solchen Fall einige Tage vor der Untersuchung mit unserer Kinderklinik in Verbindung