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Klinikum Neuperlach

Klinik für Hämatologie und Onkologie
Ihr Kontakt zu unserer Abteilung

(089) 6794-2651

Die Schwerpunkte und Leistungen im Überblick

Schwerpunkte der Klinik für Hämatologie und Onkologie sind die Diagnostik und Therapie von Bluterkrankungen und von bösartigen Tumoren. Wir greifen auf alle therapeutischen Verfahren der Krebstherapie zurück und verfügen über ein breites Behandlungsspektrum im Kampf gegen Bluterkrankungen und von bösartige Tumoren.

Tumortherapien werden grundsätzlich interdisziplinär entwickelt

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird in der Klinik für Hämatologie und Onkologie groß geschrieben.

Entscheidungen zur Diagnostik und Therapie werden im Rahmen eines Tumorboards festgelegt. Die Teilnehmer des Gremiums sind in der Regel die Spezialisten folgender Kliniken:

  • Klinik für Hämatologie und Onkologie
  • Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie
  • Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, endokrine Chirurgie und Coloproktologie  

Fachübergreifende Zusammenarbeit mit Struktur
In den gemeinsamen, regelmäßigen Konferenzen treffen und beraten sich wöchentlich Expertinnen und Experten aus den beteiligten Disziplinen. Das Ziel: ein individuelles Konzept für eine bestmögliche Behandlung der Patientin / des Patienten festzulegen.

Unsere Klinik mit ihrer interdisziplinären Kooperationsstruktur und die Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin im Klinikum Harlaching bilden zusammen das Tumorzentrum München Süd. In die Behandlung können wir damit allen wichtigen Fachdisziplinen (Chirurgie, Unfallchirurgie, Urologie, Pathologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Endokrinologie, Internistische Akut- und Intensivmedizin) einbeziehen.

Die Tumorpatientinnen und -patienten erfahren durch unsere Organisation weitestgehenden Zugang zur breiten medizinischen Fachexpertise des gesamten Klinikums Neuperlach und des Klinikums Harlaching.

Schwerpunkte der Klinik

Wir behandeln vor allem Tumoren von   

  • Magen
  • Darm
  • Bauchspeicheldrüse
  • Lunge
  • Brust
  • Eierstöcke
  • Niere
  • Prostata

Weitere Schwerpunkte

  • Leukämien (Blutkrebs)
  • Lymphome (Lymphknotenkrebs)
  • Sarkome (Bindegewebskrebs)
  • Plasmozytom

Spezielle Kompetenz für Darmkrebs

Das Städtische Klinikum München Neuperlach ist seit Oktober 2007 gemäß den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als Darmkrebszentrum zertifiziert. 

Darmkrebszentrum in München Neuperlach

Internistische Tumortherapie

Die Internistische Tumortherapie erfolgt in der Regel in Form von ...

  • Chemotherapien,
  • Hormontherapien,
  • Immuntherapien oder
  • Antikörpertherapien sowie
  • unterstützenden Maßnahmen (Supportivtherapie).

Alle diese Methoden und Therapieansätze bieten wir auf modernstem Stand an.

In der allogenen Stammzelltransplantation bestehen enge Kooperationen mit den Universitätskliniken in München, da wir dieses Verfahren im Klinikum Neuperlach nicht durchführen.

Supportive Therapien
Bei manchen Patientinnen und Patienten steht nicht die aktive Krebstherapie im Vordergrund, sondern es werden sogenannte unterstützende Maßnahmen (supportive Therapie) angewandt. So erhalten diese Patientinnen und Patienten z. B. Substanzen zur Knochenstabilisierung, oder sie stellen sich zur Transfusion von Blutkomponenten, Ernährungstherapie oder zur Verbesserung der Schmerztherapie vor. 

Teilnahme an klinischen Studien, Zugang zu neuesten Medikamenten

In der Klinik für Hämatologie und Onkologie sehen wir uns verpflichtet, den Patienten die bestmögliche und aktuellste Behandlung anzubieten.

Bei vielen Erkrankungen besteht für unsere Patientinnen und Patienten daher die Möglichkeit, im Rahmen von Studientherapien eine Behandlung mit neuesten noch nicht frei erhältlichen Medikamenten zu erhalten.

Es ist ein Ausweis der besten medizinischen Behandlungsqualität, wenn die Teilnahme innerhalb klinischer Therapiestudien stattfindet, die einen Teil des Leistungsangebots unserer Klinik darstellt.  

Nähere Einzelheiten finden Sie unter "Forschung"

Teilnahme an klinischen Studien

Für folgende Erkrankungen können wir eine Studienteilnahme anbieten:

  • Kolonkarzinom (Darmkrebs)
  • Magenkarzinom (Magenkrebs)
  • Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs)
  • Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)
  • Lymphome (Lymphknotenkrebs)
  • Leukämien (Blutkrebs)
  • Mammakarzinom (Brustkrebs)
  • Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs)
  • Studien zur Prophylaxe von Nebenwirkungen der Krebstherapie (Supportive Therapie)

Ganzheitliche Betreuung auf unserer Palliativstation

Trotz aller Fortschritte in der Krebsbehandlung ist eine Heilung aller Erkrankungen bei vielen Patientinnen und Patienten auf Dauer nicht möglich. Auf unserer Palliativeinheit (8 Betten) arbeiten wir interprofessionell mit Schmerztherapeuten und geschulter psychoonkologischer und seelsorgerischer Betreuung zusammen.

Die Betreuung auf der Palliativeinheit ist eingebettet in ein Versorgungsnetz mit dem Sozialdienst der Klinik, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Hospizvereins Ramersdorf-Perlach und einer ambulanten Palliativversorgung in Kooperation mit den Hausärztinnen und -ärzten.

Mit diesem Konzept sind wir ganz "nah am Menschen" und erhalten unseren Patientinnen, Patienten und ihren Angehörigen eine möglichst hohe Lebensqualität auf dem letzten Stück ihres Lebensweges.

Betreuung am Lebensende. Kurzinformation über das Liverpool Care Pathway (LCP) -Projekt. Download, PDF, 436 KB

Liverpool Care Pathway (LCP). Sterben in Würde im Beisein der Angehörigen

Mit Hilfe des Liverpool Care Pathway (LCP) wird die umfassende und professionelle Betreuung von Patienten in den letzten Lebenstagen und -stunden angestrebt. Der LCP

  • ist ein strukturierter Behandlungspfad zur Optimierung der Betreuung sterbender Patienten,
  • wird seit Ende 2009 in der Klinik für Hämatologie und Onkologie eingesetzt.

Der in Liverpool entwickelte und inzwischen weltweit eingesetzte Betreuungspfad hat das Ziel, Sterbende und auch deren Angehörige in den letzten Stunden und Tagen ihres Lebens zu begleiten.

Die Sterbesituation ist eine große Herausforderung, die mit Angst und Unsicherheit verbunden ist. Den Patienten soll bei bestmöglicher Symptomkontrolle ein Sterben in Würde im Beisein der Angehörigen ermöglicht werden. Berücksichtigt werden die körperlichen, psychischen und sozialen Bedürfnisse von Patienten und Angehörigen sowie religiöse oder spirituelle Wünsche.

Durch kontinuierliche Verlaufsbeobachtung können auftretende Probleme und Beschwerden schnell erkannt und behandelt werden, um auch in diesem letzten Lebensabschnitt die Lebensqualität zu verbessern. Der LCP wird durch die einheitliche Dokumentation vergleichbar, dadurch kann die Qualität der Betreuung am Lebensende gesichert und gesteigert werden.

Palliative Betreuung am Lebensende Informationsbroschüre für Fachpublikum Download, PDF, 1,36 MB

Vorgestellt: die Fachklinik für Hämatologie, Onkologie in Neuperlach