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Klinikum Neuperlach

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
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Sonographie (Ultraschall)

Ultraschall, auch oft als Sonographie bezeichnet, ist eine gute Untersuchungsmethode, um einen ersten Überblick über ein Krankheitsbild zu bekommen. Der Ultraschall nutzt die unterschiedliche Ausbreitung, Absorption und Streuung von Schallwellen an den unterschiedlichen Organen. Das Institut verfügt über modernste volldigitale Sonographiegeräte der neuesten Generation.

Wie funktioniert Ultraschall?

Die einzelnen Organe in unserem Körper bestehen aus einer unterschiedlichen Gewebezusammensetzung. Über einen sog. Schallkopf - das ist die Untersuchersonde - werden Schallwellen ausgesendet, die von den Geweben unterschiedlich reflektiert, absorbiert (=geschluckt) oder gestreut werden. Die Schallwellen, die für diese Untersuchung benötigt werden, sind von der Welt-Gesundheits-Organistaion (WHO) als unbedenklich eingestuft worden. Ein Teil dieser Schallwellen kommt somit dann wieder zurück zur Untersuchersonde und wird dort zu einem Schwarz-Weiß-Bild umgerechnet. Das ist dann das Bild, welches der Arzt auf seinem Monitor sieht.

Was kann man alles mit Ultraschall untersuchen?

Viele Teile des Körpers sind für den Ultraschall zugänglich.

Die Oberbauchsonographie (= Ultraschall der Organe im Bauch) ist eine der häufigsten Untersuchungen. Bei dieser Untersuchung beurteilt der Arzt die Leber, die Milz, die Gallenblase, die Nieren, die Bauchspeicheldrüse, den Darm, Gefäße und Lymphknoten im Bauchraum.

Gut zugängig für den Ultraschall sind auch die Leistenkanäle, der Hoden und die weibliche Brust. 
Eine weitere sehr häufige Untersuchung ist der Ultraschall der Schilddrüse. 
Weitere Untersuchungsmöglichkeiten sind der Ultraschall der Lunge, um z.B. Wasser in der Lunge festzustellen. 
Die Lymphknotenstationen am gesamten Körper können gut eingesehen werden. 
Spezielle Untersuchungen im Ultraschall sind die Gefäßdarstellungen sowohl arteriell als auch venös (Doppler-Sonographie).

Unser sonographisches Leistungsspektrum:

  • innere Organe des Bauchraumes
  • innere Organe des Brustkorbes
  • die weibliche Brust
  • Organe des Halses (z.B. Schilddrüse)
  • Muskeln und Gelenke
  • Blutgefäße
  • sonographisch gesteuerte Punktionen
  • sonographisch gesteuerte Markierung von krankhaften Befunden
  • Anlagen von Drainagen

Muss ich mich als Patient für die Untersuchung vorbereiten?

Der Ultraschall ist eine schmerzfreie Untersuchung, die ohne viel Aufwand sehr viel Informationen liefert. Die beste Bildqualität erhält man bei einem nüchternen Patienten. Aus diesem Grund ist es wünschenswert, dass der Patient mind. 6 Stunden nichts gegessen, getrunken oder geraucht hat. Die Untersuchung kann aber auch an einem nicht nüchternen Patienten durchgeführt werden, die Bildqualität kann dann aber etwas eingeschränkt sein z.B. durch Darmgasüberlagerung.

Wie wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt?

Für die Untersuchung ist ein sog. Kontaktgel nötig. Dieses stellt einen besseren Kontakt zwischen der Hautoberfläche und dem Untersucherschallkopf her und ist völlig ungefährlich. Die zu untersuchende Region wird eingegelt und der Arzt wird das Organ systematisch mit dem Schallkopf abfahren. In der Regel erfolgt die Untersuchung in Rückenlage, bei manchen Fragestellung ist jedoch eine Seiten- oder Bauchlage notwendig. Während der Untersuchung kann man eventuell Atemkommandos bekommen.

Was muss man nach einer Ultraschalluntesuchung beachten?

Es sind keine weiteren Maßnahmen zu beachten

Wichtigste Untersuchungen und Behandlungen im Überblick