Achillessehnenriss

Achillessehnenriss

Ein lauter Peitschenknall, ein stechender Schmerz oberhalb der Ferse – das sind die Symptome, wenn die Achillessehne reißt. Die Achillessehne ist die längste Sehne im Körper und verbindet den Wadenmuskel mit dem Fersenbein.

Oft tritt ein Achillessehnenriss beim Sport auf, aber auch ohne körperliche Extrembelastung kann es zu einem Achillessehnenriss kommen. Ältere Menschen und Patienten, die Cortison-Präparate oder das Immunsystem unterdrückende Medikamente nehmen müssen, haben ein erhöhtes Risiko, dass die Achillessehne reißt. Auch die Einnahme von bestimmten Antibiotika scheint die Gefahr einer Achillessehnenruptur zu vergrößern. Kurz nach der Verletzung der Achillessehne schwillt der Bereich stark an. Es bildet sich ein Bluterguss. Meist können die vom Achillessehnenriss Betroffenen nicht mehr auf Zehenspitzen gehen. Der Weg ins Krankenhaus ist dann unumgänglich.

Die Diagnose erfolgt im Ultraschall, seltener ist eine Kernspinuntersuchung für die Diagnose des Achillessehnenriss notwendig. Der Arzt entscheidet dann, je nach Alter des Patienten und nach dessen sportlichem Leistungsanspruch, welche Behandlung bzw. ob eine Operation der Achillessehne notwendig ist. Die Heilung nach einem Riss der Achillessehne dauert mindestens 6 Wochen. Anschließende Physiotherapie ist wichtig für den Erfolg der Behandlung und ein vollständiges Verheilen der Achillessehne.

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