Aids (HIV)

Aids

Vor einigen Jahren bedeutete die Diagnose Aids für die betroffenen Menschen noch das Todesurteil, inzwischen ist eine gute Behandlung von Aids bzw. HIV möglich: Wer sich mit dem HI-Virus infiziert, kann häufig jahrzehntelang damit leben, ohne dass das erworbene Immundefektsyndrom AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) bei ihm ausbricht.

Unbehandelt zerstört HIV das Immunsystem. Durch HIV kommt es zu so genannten opportunistischen Infekten. Dabei nutzen z.B. Bakterien, Pilze oder Viren aus, dass die Abwehrkraft des Körpers durch HIV geschwächt ist. Die Folgen können vielfältig sein: Lungenentzündungen, Legionärskrankheit oder eine spezielle Form der Hirnentzündung sind typische Folgeerkrankungen von HIV. Auch Tumore treten bei Menschen, die Aids haben, verstärkt auf.

Die HIV-Infektion findet vor allem bei sexuellem Kontakt statt. Auch Bluttransfusionen bergen ein Risiko. Die Routineüberwachung von Blutspendern, wie sie in Deutschland vorgeschrieben ist, reduziert die Gefahr, an HIV oder Aids zu erkranken, aber erheblich. HIV kann auch während der Schwangerschaft oder beim Stillen von der Mutter aufs Kind übertragen werden.

Das HIV-/Aids-Programm der Vereinten Nationen UNAIDS berichtet, dass sowohl die Zahl der neuen Infektionen als auch die Sterblichkeit im vergangenen Jahrzehnt stark gesunken sind.

Um sich vor Aids zu schützen, sollte man Kondome beim Geschlechtsverkehr verwenden. Ein HIV-Test bringt bei einem Verdacht auf eine HIV-Infektion Gewissheit.

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