FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis

FSME

Frühsommer-Meningoenzephalitis

FSME ist eine Infektionskrankheit, die nahezu ausschließlich durch Zecken übertragen wird. Auslöser ist das FSME-Virus.

Das FSME Virus kommt in vielen europäischen Ländern, in Russland und in Asien vor. Auch in Deutschland gibt es einige Risikogebiete, z.B. in Bayern und Baden-Württemberg, aber auch in Südthüringen, Südhessen und in Rheinland-Pfalz. In diesen Regionen trägt bis zu fünf Prozent der Zecken das FSME Virus in sich. In Deutschland erkranken jedes Jahr mehrere Hundert Menschen an der Frühsommer-Meningoenzephalitis, nachdem sie von einer Zecke gebissen wurden. Die Dunkelziffer ist hoch, da FSME oft gar nicht oder nur wie eine leichte Sommergrippe bemerkbar macht.

Nach einer Inkubationszeit von vier bis 28 Tagen zeigen sich bei einem Drittel der mit FSME Infizierten typische Grippesymptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Nach einer kurzen Phase der Besserung steigt das Fieber dann an. Hirnhäute und Gehirn können sich durch FSME entzünden. Auch das Rückenmark kann beteiligt sein. Es kommt zu starken Kopf- und Nackenschmerzen, Übelkeit bis hin zu Bewusstseinsstörungen, Krampfanfällen oder Lähmungen.

Meist heilt die FSME vollständig aus. Ärzte in Deutschland raten in Risikogebieten dennoch zu einer Impfung.

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