Malaria

Malaria

Malaria ist eine Infektionserkrankung, die hauptsächlich in den Tropen und Subtropen vorkommt. In über 100 Ländern kann man sich mit Malaria infizieren. Die meisten davon liegen in Afrika.

Für Menschen in Deutschland ist Malaria eine Reisekrankheit, vor der man sich mit der entsprechenden Prophylaxe schützen sollte. Weltweit sind etwa 300 bis 500 Millionen Menschen von Malaria betroffen.

Ursache für Malaria sind Parasiten, die so genannten Plasmodien. Übertragen wird Plasmodium von der Anopheles-Mücke. Man unterscheidet drei Formen von Malaria. Die Malaria tropica mit dem Erreger Plasmodium falciparum kann für Touristen, die keinerlei Immunschutz aufweisen, tödlich enden. Malaria tropica verursacht meist schwere Organkomplikationen. Die beiden Krankheiten Malaria tertiana und Malaria quartana verlaufen milder, wobei betroffene Menschen bei der letztgenannten Malaria quartana auch noch nach Jahren Rückfälle erleiden können.

Die Symptome dieser Krankheiten ähneln denen eines grippalen Infektes: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, manchmal auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Seltener kommt eine Gelbsucht hinzu. Die Diagnose erfolgt mit Hilfe einer Blutuntersuchung. Unter dem Mikroskop kann man die Malaria-Erreger innerhalb der roten Blutkörperchen erkennen. Zur Therapie stehen bei Malaria verschiedene Medikamente zur Verfügung. Sie werden auf die vorliegende Plasmodien-Art abgestimmt und können teilweise auch zur Vorbeugung eingesetzt werden.

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