Mumps (Parotitis epidemica)

Mumps

Parotitis epidemica

Mumps ist eine Infektionskrankheit und zählt neben Röteln und Masern zu den Kinderkrankheiten. Mumps tritt häufig bei Kindern zwischen vier und zehn Jahren auf.

Flächendeckende Impfungen haben die Krankheit eingedämmt. Auch nicht durch eine Impfung immune Erwachsene können an Mumps erkranken. Der Auslöser der Erkrankung ist das Mumps Virus. Mumps wird durch Tröpfchen Infektion oder durch den direkten Kontakt mit einem Erkrankten übertragen.

Bei Mumps, das man medizinisch als Parotitis epidemica bezeichnet, entzünden sich die Speicheldrüsen. Meist sind die Ohrspeicheldrüsen betroffen. Diese schwellen auf beiden Seiten, selten nur auf einer Seite des Gesichtes, stark an. Die Kinder entwickeln die typischen dicken Backen. Durch die Schwellung stehen häufig die Ohrläppchen ab.

Die Symptome von Mumps sind meist nicht sonderlich schwerwiegend. Kauen, Schlucken und das Bewegen des Kopfes fallen den Patienten schwer. Es kann auch zu hohem Fieber kommen. In der Regel ist die Gesundheit der Kinder nach wenigen Tagen wiederhergestellt. Bettruhe, viel Flüssigkeit und kühle Umschläge helfen. Die Erkrankung kann auch auf andere Organe und Drüsen übergehen. Ohren, Gehirn, Hoden und Bauchspeicheldrüse können durch das Mumps Virus geschädigt werden. Daher rät in Deutschland die ständige Impfkomission (STIKO) dazu, Kinder zu impfen. Sowohl gegen Mumps, Röteln als auch Masern kann der Kombinationswirkstoff für die Impfung verwendet werden.

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