Parkinson

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In Deutschland leiden ca. 150.000 bis 200.000 Patienten an der Parkinsonschen Krankheit (Morbus Parkinson). 

Neben der Alzheimer-Demenz ist die Parkinson-Krankheit damit eine der häufigsten fortschreitenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems in höherem Alter. Von Morbus Parkinson Betroffene sind bei der Diagnose meist zwischen 50 und 79 Jahren alt. Mit wachsender Lebenserwartung in den westlichen Industrieländern ist daher mit einem weiteren Anstieg der Patientenzahlen zu rechnen.

Typische Symptome von Morbus Parkinson sind Bewegungsstörungen. Dazu zählen vor allem zunehmende Bewegungsarmut, Muskelstarre, Zittern und eine instabile Körperhaltung. Ursache der Symptome ist das Absterben bestimmter Nervenzellen im Gehirn. Dadurch kommt es zu einem Mangel an Dopamin. Dieser Botenstoff ist gemeinsam mit einigen anderen für die Steuerung von Bewegungsabläufen zuständig.

Der Arzt stellt die Diagnose auf Parkinson an Hand der Zeichen der Krankheit. Liegen mindestens zwei der charakteristischen Symptome für Morbus Parkinson vor, schließt er andere Ursachen oder eine andere Erkrankung mit Hilfe bildgebender Verfahren wie Magnetresonanz-Tomografie (MRT) oder Computer-Tomografie (CT) aus.

Die Therapie von Morbus Parkinson basiert in der Regel auf Medikamenten, die die Botenstoffe im Gehirn wieder in Einklang bringen sollen. Besonders häufig kommt bei der Therapie Levodopa, eine Dopamin-Vorstufe zum Einsatz. Unterstützt wird die Behandlung von Parkinson durch Physiotherapie, logopädische, ergotherapeutische und weitere Maßnahmen, die als spezialisierte Komplexbehandlung angeboten werden können.

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