Über das Klinikum Neuperlach

Das Klinikum Neuperlach stellt sich vor: Hier finden Sie Wissenswertes und Interessantes rund um unseren Standort im Münchner Südosten, dem jedes Jahr mehr als 25.000 Patientinnen und Patienten vertrauen.

Auszeichnungen & Zertifikate

Zertifiziertes Darmkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft

  • die Kliniken für Allgemein- u. Viszeralchirurgie, endokrine Chirurgie u. Coloproktologie,
  • Gastroenterologie u. Hepatologie,
  • Hämatologie u. Onkologie sowie das
  • Institut für Diagnostische u. Interventionelle Radiologie u. Nuklearmedizin sind seit 2007 als Darmkrebszentrum zertifizert

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Anerkanntes Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas und der Leber

Zertifikat für die
Klinik für Allgemein- u. Viszeralchirurgie, endokrine Chirurgie u. Coloproktologie

durch die
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie und die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Leber-, Galle- und Pankreaserkrankungen

Zertifiziertes Referenz- und Kompetenzzentrum für Coloproktologie

Zertifikat für die
Klinik für Allgemein- u. Viszeralchirurgie, endokrine Chirurgie u. Coloproktologie

durch die
Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
und die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Doloproktologie


Behandlungseinrichtung für Typ 1 und Typ 2 Diabetiker (Stufe 2)

nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft ist die Klinik für Endokrinologie, Diabetologie, Angiologie und Innere Medizin.
Deutsche Diabetes-Gesellschaft

Zertifiziertes Perinatalzentrum

Zertifikat für das Perinatalzentrum.

Zertifikat als Download (PDF)

perizert.com

EMAS Geprüftes Umweltmanagement

Das Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) ist ein von den Europäischen Gemeinschaften 1993 entwickeltes Instrument für Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen.

EMAS

Chest Pain Unit der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie

Die Chest Pain Unit der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin ist seit dem 27.7.2009 erfolgreich zertifiziert. Dieses begehrte Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie haben bisher nur 20 Kliniken in Deutschland erhalten.

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Mitglied des Tumorzentrums München

Das Klinikum Neuperlach mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, endokrine Chirurgie und Coloproktologie ist am 09.02.2013 als Mitglied des Tumorzentrums München ausgezeichnet worden. Das TZM ist eine gemeinsame Einrichtung an den Medizinischen Fakultäten der beiden Münchner Universitäten. Derzeit sind dort 16 Projektgruppen mit insgesamt mehr als 1.500 Mitgliedern aktiv.

Verleihungsurkunde
Tumorzentrum München

Geschichte des Klinikums

Die 60er-Jahre

Die Olympischen Spiele als Motor

Ende der 1960er-Jahre kommt es in München zu einem Bauboom. Auslöser ist die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees für München als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1972. Nicht nur Sportanlagen und die U-Bahn werden gebaut, mit Neuperlach wird ein ganzer Stadtteil neu errichtet. Die Attraktivität Münchens schlägt sich seit den frühen 1960er-Jahren in einer raschen Zunahme der Bevölkerung nieder. Und der Trend hält an: Zwischen 1965 und 1971 wächst die Stadt um rund 125.000 Einwohner. Die ohnehin schon bestehende Bettenknappheit in den Münchner Kliniken macht die Errichtung eines neuen Krankenhauses erforderlich. Die Standortwahl fällt auf Neuperlach. Zu den Olympischen Spielen 1972 soll das Krankenhaus fertiggestellt sein.

Ein neues Baukonzept

Im neuen Krankenhaus Neuperlach soll die Bettenzahl pro Zimmer gering gehalten werden. Die geplanten 684 Krankenbetten werden auf 299 voll klimatisierte Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer mit zum Teil eigenen Sanitärzellen und Telefonanschlüssen verteilt. Angesichts dieses hohen Standards kann auf eine spezielle Privatstation verzichtet werden: Alle Patienten können gleichermaßen komfortabel untergebracht werden. Bauliche Einschränkungen sind durch den fünf Kilometer entfernten Flughafen München-Riem gegeben. Das Gebäude darf eine Höhe von 30 Metern nicht überragen. Die Planungen sehen statt eines Hochbaus die Verteilung der Krankenzimmer auf drei Gebäudearme vor. Sie sind nach Osten, Westen und Süden ausgerichtet und von dem mittigen Zentraltrakt schnell zu erreichen. Nach Norden schließt sich in einem breitflächigen Bauteil der Behandlungstrakt an.

 

1969–1972

Ein ehrgeiziger Zeitplan

Für die Realisierung eines Projekts dieses Zuschnitts ist der Zeitplan sehr straff. Mit dem Baubeginn im Jahr 1969 ist die Bauzeit auf maximal drei Jahre befristet. Trotz aller Anstrengungen kann der ehrgeizige Zeitplan nicht ganz eingehalten werden. Zu den Olympischen Spielen stehen aber immerhin 350 Betten und ein voll funktionsfähiger Operationssaal für chirurgische Nothilfe bereit. In Betrieb genommen wird das Krankenhaus München Neuperlach am 12. September 1972. Die offizielle Eröffnung findet am 6. Dezember 1972 durch den damaligen Münchner Oberbürgermeister Georg Kronawitter statt. Die Gesamtkosten für den Krankenhausbau belaufen sich auf 93,24 Millionen DM.

1975–1978

Spitzenposition in der Krankenversorgung

Mit dem neuen Krankenhaus nimmt München mit seiner Krankenversorgung in der Bundesrepublik die Spitzenposition ein. In München gibt es ein Krankenbett auf 100 Einwohner. Doch die Planungen gehen schon weiter, und das Klinikum Neuperlach wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch ausgebaut. 1975 wird auf dem Gelände ein neues Gebäude mit 190 Betten eröffnet. Es dient zunächst als Nachsorgehaus. 1978 wird es in ein weiteres Bettenhaus umgewandelt und beherbergt seit 1993 die Gefäßchirurgische Abteilung und das Geriatrische Zentrum.

Ein Krankenhaus mit Modellcharakter

Dem Krankenhaus München-Neuperlach liegt ein neues Organisationsmodell zugrunde. Es ist, wie schon seine zentralisierte Bauweise zeigt, von der Münchner Krankenhausreform geprägt, die durch klare Betriebsstrukturen auf Kosteneinsparung im Gesundheitswesen zielt. Das Haus ist zum damaligen Zeitpunkt in drei Zentren gegliedert: Das Konservative Zentrum umfasst die Innere Medizin und die Onkologie. Das Operative Zentrum vereinigt die Fachrichtungen Chirurgie, Physikalische Therapie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie und Anästhesie. Und im Biologisch-Technischen Zentrum sind die Fachrichtungen Röntgen- und Isotopendiagnostik, Klinische Chemie, Immunologie und Pathologie untergebracht.

April 1991

Umweltmanagement im Krankenhaus

Im Dezember 2000 wird dem Krankenhaus München-Neuperlach der Münchner Umweltpreis verliehen. Dem ist ein langjähriges und beispielhaftes Engagement von Klinikleitung und Klinikmitarbeitern im Umweltmanagement vorausgegangen. So ist das Klinikum Neuperlach als erstes Haus nach DIN ISO zertifiziert. Die Anfänge liegen im April 1991, als im Krankenhaus ein Arbeitskreis Umweltschutz gegründet wird. Die Erfolge können sich sehen lassen: Ein gezieltes Abfallwirtschaftskonzept führte zwischen 1995 und 2000 zu einem Rückgang der Gesamtmenge der Abfälle um 13 Prozent.

Interdisziplinär

Spezialgebiete des Klinikums Neuperlach sind die Bauchchirurgie, die Gefäßchirurgie und die Gastroenterologie. Die Gastroenterologie befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Der Trend in der Medizin geht mehr und mehr dahin, die Grenzen der Disziplinen zu überschreiten und Kontakte zu Nachbarthemen zu suchen. So besteht am Klinikum Neuperlach seit 1994 die erste gastroenterologische-viszeralchirurgische Station in Deutschland: Hier verbinden die Mediziner die operative Behandlung des gesamten Verdauungstraktes interdisziplinär mit der Gastroenterologie.

1993 

Ein Zentrum für Akutgeriatrie und Frührehabilitation

1993 setzt das Klinikum Neuperlach mit der Einrichtung eines Zentrums für Akutgeriatrie und Frührehabilitation, kurz ZAGF, Maßstäbe. Das Klinikum Neuperlach betreibt mit dem Zentrum, neben Nürnberg und Bayreuth, eine der wenigen Akutgeriatrien in Bayern. Die Behandlung im ZAGF umfasst die medizinische und frührehabilitative Betreuung akut erkrankter, in der Regel multimorbider, älterer und pflegefallgefährdeter Patienten. In der Tagesklinik bietet das Zentrum zudem eine Gedächtnissprechstunde an. Sie richtet sich an Patienten mit kognitiven Leistungsstörungen, denen in der "Memory-Klinik" mit spezifischen medizinischen und therapeutischen Maßnahmen geholfen werden kann.

Leitung des Klinikums

Ihr Kontakt zum Klinikum

Mehr Informationen finden Sie unter Kontakt & Anfahrt.

Förderverein Klinikum Neuperlach

Über den Förderverein

Aufgrund der angespannten, finanziellen Lage im deutschen Gesundheitswesen wird es für Krankenhäuser zunehmend schwieriger, wünschenswerte Ideen und Projekte umzusetzen. Denn für viele hilfreiche Extras fehlt schlichtweg das Geld in den öffentlichen Kassen.

Um den daraus entstehenden Folgen am Klinikum Neuperlach entgegenzuwirken, traf sich im März 2014 eine Gruppe engagierter Bürger und gründete den Förderverein Klinikum Neuperlach e.V.  

Als Mittler zwischen Patienten, ihren Angehörigen, der Bevölkerung und dem Klinikum mit seinen Beschäftigten haben es sich die Mitglieder des Fördervereins zur Aufgabe gemacht, die Arbeit des Neuperlacher Krankenhauses sowohl ideell als auch materiell zu unterstützen. Verfolgt werden dabei ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Zudem ist der Förderverein überparteilich, überkonfessionell und unabhängig.

Ziele des Fördervereins

  • Unterstützung von Projekten, die dem Patientenwohl dienen bzw. den Beschäftigten zugute kommen
  • Unterstützung bei der Positionierung des Klinikums Neuperlach als dem Versorgungskrankenhaus im Münchner Südosten und den umliegenden Gemeinden
  • Informationen über Themen der Gesundheit, Medizin und Wissenschaft im Allgemeinen sowie über die Behandlungsangebote der einzelnen Fachabteilungen im Speziellen
  • Organisation von Schulungen, wie etwa Erste-Hilfe-Kurse

Vorteile einer Mitgliedschaft

  • ein "direkter" Draht zum Klinikum
  • Einladung zu allen Veranstaltungen des Fördervereins
  • Einladung zur jährlichen Mitgliederversammlung mit Bericht des Vorstands über die Arbeit des Fördervereins
  • Möglichkeit des Einbringens eigener Ideen und der aktiven Mitarbeit bei einzelnen Projekten
  • steuerliche Absetzbarkeit des Mitgliedsbeitrages

Gemeinsam mehr erreichen.

Mit einer Mitgliedschaft, einer Spende oder ehrenamtliches Engagement kann jeder dem Förderverein helfen, seine Projekte langfristig zu sichern.

Alle Informationen zum Förderverein Klinikum Neuperlach und eine Beitrittserklärung finden Interessierte unter www.foerderverein-kn.de.

Babygalerie Klinikum Neuperlach

Geboren im Klinikum Neuperlach

Sehen Sie sich Bilder der Babys an, die in unserem Klinikum geboren wurden.

 

 

Zur Babygalerie Neuperlach

Die Service- und Komfortleistungen am Klinikum Neuperlach im Portrait

Klinikleiterin Christa Gottwald stellt die nichtmedizinischen Service- und Komfortleistungen am Klinikum Neuperlach vor.