Aktuelle Mitteilung des Städtischen Klinikums München

Bewerbungsstart: 150 Ausbildungsplätze in München für eine Zukunft in der Pflege

10. Februar 2017. Studium oder Ausbildung? Wer sich für einen sozialen Beruf interessiert, muss sich an der Akademie des Städtischen Klinikums München nicht entscheiden, sondern kann studieren und gleichzeitig in die Praxis eintauchen. Im Herbst startet wieder der „Pflege-Bachelor“. Im Rahmen des Programms studieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH) München und absolvieren zugleich eine Ausbildung mit dem Berufsziel Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege. Das ist einer von insgesamt fünf Ausbildungsgängen an der Akademie für Pflegeberufe. Vor wenigen Tagen war der Bewerbungsstart für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2017. Insgesamt stehen an den fünf Schulen der Akademie rund 500 Plätze zur Verfügung. Damit ist die zentrale Bildungseinrichtung der städtischen Kliniken einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Pflege in Bayern.

Schüler in der Kinderkrankenpflege trainieren Elterngespräche
„Der Pflegeberuf ist vielfältig und bietet Entwicklungsmöglichkeiten für durchaus unterschiedliche Persönlichkeiten“, betont Akademieleiter Rainer Ammende. Hier treffen Technikfans auf Menschen, die gern mit Kindern arbeiten wollen. Wer sich für High-Tech-Medizin begeistert, kann eine Weiterbildung in der OP- oder Anästhesiepflege absolvieren oder später einmal die Beatmungsmaschinen auf der Intensivstation mit bedienen. Bewerberinnen und Bewerber, die über hohe Sozialkompetenz und Geduld verfügen, interessieren sich für eine Ausbildung in der Kinderkrankenpflege – ein anspruchsvoller Beruf: „Auf unseren Kinderstationen begleiten unsere Pflegekräfte auch Geschwisterkinder und beraten Eltern, was zu Hause nach dem Klinikaufenthalt auf sie zukommt“, erklärt Ammende. Die Akademie hat sich deshalb in ihrem Unterricht darauf eingestellt und bietet Schulungen an, die beispielsweise Elterngespräche trainieren.

Für Umsteiger, die keine lange Ausbildung absolvieren wollen, bietet sich die einjährige Ausbildung in der Krankenpflegehilfe an.Ein Vorurteil, das viele Pflege-Schüler haben, sind fehlende Entwicklungsmöglichkeiten. „Im Gegenteil“, betont Christiane Weber, Leitung Zentrales Pflegemanagement, und ergänzt: „Dank einer eigenen Akademie haben wir im Städtischen Klinikum München jedes Jahr eine große Anzahl von Fort- und Weiterbildungen, deren Besuch Aufstiegsmöglichkeiten eröffnet.“

Schnupperpraktikum für Flüchtlinge, Perspektiven für ausländische Fachkräfte
Das Städtische Klinikum bietet geflüchteten Menschen gezielt berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Weil viele junge Flüchtlinge das deutsche Ausbildungssystem nicht kennen, können sie in einem Schnupperpraktikum Einblicke gewinnen und lernen dabei die Akademie, aber auch eine Klinik von innen kennen.

„In vielen Ländern entscheidet der Geldbeutel über die medizinische Versorgung. Wir erleben immer wieder, dass Flüchtlinge fasziniert sind, dass es in Deutschland Medizin für alle gibt. Sie sehen das als hohes Gut an. Gerade deshalb interessieren sich immer wieder junge Flüchtlinge für eine Ausbildung in diesem Bereich“, so Ammende. Auch die sehr guten Ausbildungsvergütungen sind attraktiv für Menschen, in deren Herkunftsländern Bildung häufig unerschwinglich ist.

Besonders gute berufliche Chancen haben Menschen, die im Ausland bereits eine Ausbildung in der Pflege absolviert haben. Für diese Zielgruppe hat die Akademie zusammen mit dem Klinikum ein eigenes Programm entwickelt. Es begleitet ausländische Fachkräfte auf dem Weg, ihren Berufsabschluss in Deutschland anerkennen zu lassen, und bietet entsprechende Schulungen an.

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